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Arabistin Prof. Beatrice Gründler hält Leibniz Lectures in Delhi und Hyderabad

(21.02.18) Die Leibnizpreisträgerin und renommierte Arabistikprofessorin Beatrice Gründler (Freie Universität Berlin) hat zwei Leibniz Lectures in Indien gehalten, eine in Delhi und eine in Hyderabad. Die Vorlesungen beschäftigten sich mit unterschiedlichen Facetten des Werks Kalīla wa-Dimna, einer Sammlung von arabischen Texten mit indischen und persischen Wurzeln und einer langen und komplexen Überlieferungsgeschichte, die sich über viele Sprachen und Weltregionen erstreckt. Die Vorlesungen erreichten ein großes Publikum aus Studierenden und Forschenden in beiden Städten.

Frau Professorin Dr. Beatrice Gründler während ihres Vortrags in Delhi (Jawaharlal Nehru University, 13.2.2018)
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Frau Professorin Dr. Beatrice Gründler während ihres Vortrags in Delhi (Jawaharlal Nehru University, 13.2.2018)

© DFG

„Nachdem ich mich bisher auf die Vereinigten Staaten und den Nahen Osten konzentriert hatte, ist es wundervoll, nach Indien zu kommen und mit Kolleginnen und Kollegen auf dem Subkontinent in Kontakt zu treten“, so Professor Gründler. An der Jawaharlal Nehru University in Delhi und der University of Hyderabad, an denen die Lectures gehalten wurden, fanden im Vorfeld ausführliche Fachgespräche über die Kalīla und mögliche Wege der Zusammenarbeit mit indischen Forscherinnen und Forschern statt. Ein weiteres Gespräch an der Delhi University erlaubte es Prof. Gründler, sich auch mit Studierenden der arabischen Sprache und Literatur auszutauschen. Passenderweise fand der Austausch auf Arabisch statt.

Für das DFG-Büro Indien waren die Lectures, die am 13. und 15. Februar 2018 stattfanden, ein schöner Erfolg. Sie weckten Interesse am Gegenstand der Kalīla, an deutsch-indischer Kooperation und an den Förderprogrammen der DFG. „Die Leibniz Lectures haben uns nicht nur viel über die faszinierenden Verknüpfungen zwischen dem antiken Indien, der arabischen Welt und Europa gelehrt“, so Matthias Kiesselbach, Leiter des DFG-Büros Indien. „Es könnte auch gut sein, dass sich aus den Lectures spannende neue Forschungsbeziehungen entwickeln.“

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