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DFG Indien veranstaltet Treffen der Lindauer Alumni 2017

Gruppenfoto aller Teilnehmer des Treffens der Lindauer Alumni 2017
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Gruppenfoto aller Teilnehmer des Treffens der Lindauer Alumni 2017

© DFG

(15.12.17) Jedes Jahr kommen rund 500 bis 600 Bachelor-Studenten, Doktoranden und Postdocs im kleinen bayrischen Lindau zusammen, um sich eine Woche lang mit Nobelpreisträgern aus ihrem Fachbereich auszutauschen. Die Teilnahme der indischen Interessenten wurde gemeinsam von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Abteilung für Wissenschaft und Technologie (Department of Science and Technology, DST) des indischen Ministeriums für Wissenschaft und Technologie unterstützt. Seit 2001 ermöglichen die DFG und das DST jährlich zwischen 20-25 Studierenden und jungen Forscherinnen und Forschern die Teilnahme an der „Lindauer Nobelpreisträgertagung“ und der anschließenden einwöchigen „Post-Lindau Tour“ führender deutscher Forschungseinrichtungen, die für die indische Delegation organisiert wird.

In diesem Jahr veranstaltete die DFG am 1. und 2. Dezember ein Treffen der Lindauer Alumni im Deutschen Haus, Neu Delhi, um die Zusammenarbeit zwischen der DFG und dem DST zur Unterstützung akademischer Spitzenleistung und zur Stärkung der deutsch-indischen akademischen Zusammenarbeit zu feiern. Rund 45 Lindauer Alumnae und Alumni aus ganz Indien waren zu der zweitägigen Zusammenkunft eingeladen. Eröffnet wurde das Treffen von Dr. Martin Ney, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Indien; Prof. Ashutosh Sharma, Leiter, DST; Prof. Katja Becker, Vizepräsidentin, DFG und Herrn Nikolaus Turner, Geschäftsführer, Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertagung. Nach der Eröffnungsansprache berichteten die Alumni kurz über ihre Erfahrungen in Lindau und darüber, wie sich diese auf ihre Forschungskarrieren und Erfolge ausgewirkt haben. Am zweiten Tag drehte sich alles mehr um das Thema Forschung. Auf informelle Arbeitsgruppengespräche zu relevanten Themen für die Wissenschaftsgemeinschaft folgten Präsentationen zur „Deutschen Forschungslandschaft: Grundlagen- und angewandte Wissenschaften“ sowie zum „W&T-Ökosystem in Indien“. Gehalten wurden die Präsentationen von der DFG, dem Indo-German Science & Technology Centre (IGSTC) und dem DST. Im Anschluss gab es eine Podiumsdiskussion zum Thema „Internationale Zusammenarbeit in der Forschung: Erfahrungen & Herausforderungen“, bei der die bestehenden Plattformen für die Zusammenarbeit in der Forschung kritisch unter die Lupe genommen wurden. Den Abschluss des ersten und zweiten Tages bildete ein gut besuchter Vortrag der herausragenden Wissenschaftler Prof. Syed Ehtesham Hasnain, Vizekanzler, Jamia Hamdard (Hamdard-Universität) und Dr. Annaliese S. Mason, Emmy Noether-Gruppenleiterin, Justus-Liebig-Universität Gießen.

Die Veranstaltung bot den Lindauer Alumnae und Alumni die Gelegenheit, sowohl Netzwerke untereinander sowie mit namhaften Gästen aufzubauen, mit indischen und deutschen Förderorganisationen, Universitäten und Forschungseinrichtungen in Kontakt zu treten als auch Gesprächen über aktuelle Themen aus der Welt der Forschung zu verfolgen und sich an diesen zu beteiligen.