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Die Fachkollegiaten

iFQ-Working Paper No. 2, November 2007

Das Working Paper No. 2 des Instituts für Forschungsinformation und Qualitätssicherung (iFQ) präsentiert die Ergebnisse einer Befragung der DFG-Fachkollegiatinnen und -Fachkollegiaten, die im Herbst 2006 durchgeführt worden ist.

Erstmals nach der Reform des Begutachtungssystems der DFG, bei der im Jahr 2003 die Fachkollegien als zentrale Gremien zur Bewertung von Anträgen und Qualitätssicherung der Begutachtung in allen Förderentscheidungen der DFG etabliert worden sind, wird eine Einschätzung zu den Erfahrungen mit der neuen Praxis des Peer Review-Verfahrens der DFG und zu weiterem Verbesserungspotenzial abgegeben. Die wesentlichen Ziele der Reform waren die Stärkung des Prinzips der Selbstverwaltung der Wissenschaft in der DFG durch die Ausdehnung des Einflusses der gewählten Fachvertreterinnen und Fachvertreter, die fachliche Qualitätssicherung aller Begutachtungsprozesse durch gewählte Mitglieder von Fachkollegien und eine größere Transparenz aller Begutachtungsverfahren. Im Mittelpunkt der Studie stehen daher folgende Fragen:

  • Wie wird das neue System der Fachkollegiaten bewertet? Sind die Ziele der Reform erreicht worden?
  • Wie arbeiten die einzelnen Fachkollegien intern? Wie kommen sie zu einer Entscheidung über die Förderwürdigkeit eines Antrags?
  • Welche Kriterien sind bei der Gutachterwahl wichtig? Wie wird die Qualität von Gutachten eingeschätzt?
  • Welchen Stellenwert hat Transparenz für die Begutachtung von Forschungsanträgen für die Fachkollegiaten?
  • Wie sollte mit Abschlussberichten und deren Begutachtung in Zukunft verfahren werden?

Durch die Aufnahme einiger Fragen aus der Allensbacher Hochschullehrerbefragung von 1976 und 1983 zum Gutachterwesen werden zudem Veränderungen im Peer Review-System verfolgt.

Eine Kommentierung der wichtigsten Befunde der Studie sowie ein Katalog an Maßnahmen, den die DFG aus den Ergebnissen der Befragung abgeleitet hat, werden in einer detaillierten Stellungnahme beschrieben.


Ansprechperson

Dr. Jürgen Güdler

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