Bereichsnavigation

Neue Ausbildungsformen – andere Werdegänge?

Ausbildungs- und Berufsverläufe von Absolventinnen und Absolventen der Graduiertenkollegs der DFG

Die Studie „Neue Ausbildungsformen – andere Werdegänge?“ (2009) beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Förderung der DFG-Graduiertenkollegs auf die Promotionsbedingungen und Werdegänge von Doktoranden und stellt diese herkömmlichen Promotionsverfahren in Deutschland gegenüber.

Strukturierte Promotionsformen haben sich in den vergangenen Jahren in Deutschland wie auch international etabliert. Die DFG fördert seit mittlerweile 20 Jahren in Graduiertenkollegs Promotionsprojekte, die durch enge Betreuung und die Einbindung in ein exzellentes Forschungsprogramm gekennzeichnet sind, Die Studie „Neue Ausbildungsformen – andere Werdegänge?“ von Jürgen Enders und Andrea Kottmann vom „Center for Higher Education Policy Studies“ (CHEPS) der Universität Twente in den Niederlanden, wertet Werdegänge von Doktoranden vor, während und nach der Promotion aus. Neben den Karriereentwicklungen stehen dabei auch die Bedingungen während der Promotion wie z.B. die Sozialisation im Fach, Betreuungsverhältnisse und die Veränderung von Ausbildungsmethoden im Zeitverlauf im Fokus.

Befragungsdaten dienen als Grundlage, um die Werdegänge der Doktorandinnen und Doktoranden differenziert nach Fächern und Kohorten zu vergleichen. Dabei werden Erwerbsverlaufsanalysen angewendet, die eine Einteilung in typische Karriereverlaufsmodelle ermöglichen. Darüber hinaus wird die Flexibilisierung von Erwerbsverläufen Hochqualifizierter, die Auswirkungen von einer erhöhten Anzahl von verfügbaren Doktoranden auf den Arbeitsmarkt und die Hochschulnähe von Promovierten nach deren Abschluss untersucht.

Zusatzinformationen

© 2010-12 DFG Aktualisierungsdatum: 04.01.2012Sitemap  |  Impressum  |  Kontakt  |  RSS Feeds

Textvergrößerung und Kontrastanpassung