Drittes Heisenberg-Vernetzungstreffen am 8. und 9. März in Bad Honnef

Das Heisenberg-Vernetzungstreffen am 8. und 9. März 2013
Das Heisenberg-Vernetzungstreffen am 8. und 9. März 2013
© DFG / Daniela Schmitter
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Impressionen des Heisenberg-Treffens 2013

DFG-Präsident Professor Peter Strohschneider begrüßt die Gäste
DFG-Präsident Professor Peter Strohschneider begrüßt die Gäste
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DFG-Generalsekretärin Dorothee Dzonnek
DFG-Generalsekretärin Dorothee Dzonnek
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Podiumsdiskussion zu
Podiumsdiskussion zu "Tenure Track: Königsweg (für den Einzelnen) und/oder  Sackgasse (für das System)?"
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Das Treffen bot Workshops zu verschiedenen Themen
Das Treffen bot Workshops zu verschiedenen Themen
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Vielfältige Informationen für die Geförderten
Vielfältige Informationen für die Geförderten
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Beratung durch die Geschäftsstelle
Beratung durch die Geschäftsstelle


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Raum für Geförderte, sich gegenseitig kennenzulernen
Raum für Geförderte, sich gegenseitig kennenzulernen


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Viele Möglichkeiten, sich auszutauschen und zu vernetzen
Viele Möglichkeiten, sich auszutauschen und zu vernetzen


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Frau Prof. Dr. Kohse-Höinghaus hält die After Dinner-Speech zum Thema: „Heisenberg-Stipendium – endlich frei?“
Frau Prof. Dr. Kohse-Höinghaus hält die After Dinner-Speech zum Thema: „Heisenberg-Stipendium – endlich frei?“


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Interessierte und gespannte Zuhörerinnen und Zuhörer
Interessierte und gespannte Zuhörerinnen und Zuhörer


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Interessierte und gespannte Zuhörerinnen und Zuhörer
Interessierte und gespannte Zuhörerinnen und Zuhörer


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Vom Podium ins Publikum: was denken Sie zum Thema Tenure Track?
Vom Podium ins Publikum: was denken Sie zum Thema Tenure Track?


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Am 8. und 9. März 2013 fand auf Einladung der DFG das dritte Heisenberg-Vernetzungstreffen statt. Rund 130 Geförderte, die in den letzten fünf Jahren in das Programm aufgenommen wurden, waren nach Bad Honnef gekommen. Zwei Tage lang konnten sich die Heisenberg-Stipendiatinnen und -Stipendiaten beziehungsweise -Professorinnen und -Professoren mit Kollegen auszutauschen, Kontakte knüpfen und sich informieren. Auf dem Programm standen unterschiedliche Angebote wie Workshops, Beratungsgespräche und eine Podiumsdiskussion.

 

Auftakt: Wissenschaftspolitisches, Neues aus der DFG & fachliche Vernetzung

Eröffnet wurde die Veranstaltung vom Präsidenten der DFG, Professor Peter Strohschneider. In seiner Eröffnungsansprache standen wissenschaftspolitische Überlegungen im Fokus, die sich mit der Idee des Treffens – dem Vernetzen – und dem Heisenberg-Programms verbanden. Strohschneider thematisierte unter anderem die „Spannung zwischen individueller Karrieresicherheit und Selektivität des Systems“. Zwischen diesen beiden Polen sieht er das Heisenberg-Programm als wichtige Maßnahme. Der DFG-Präsident ging zudem auf die „Verteilungsdebatte über Grundlagenforschung versus anwendungsbezogener Forschung“ ein. Diese stünden sich in der aktuellen Diskussion oft als Antagonismus gegenüber, dabei seien sie komplementär. Die Wissenschaft sollte, so schloss Strohschneider, letztlich beides leisten: „das Ungedachte und das Undenkbare.“

Über aktuelle Zahlen und Themen im Förderverfahren sowie neue Vorhaben in der DFG informierten im Anschluss Robert Paul Königs (Abteilungsleiter Fachliche Angelegenheiten der Forschungsförderung), Anne Lipp (Gruppenleiterin Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme) und Katja Fettelschoß (Gruppe Graduiertenkollegs, Graduiertenschulen und Nachwuchsförderung). Danach fanden sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in fachlichen Gruppen zusammen, um sich über aktuelle Fragen und Entwicklungen in ihren jeweiligen Disziplinen auszutauschen.

Reges Interesse in Bad Honnef
Reges Interesse in Bad Honnef
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Impressionen des Heisenberg-Treffens 2013

DFG-Präsident Professor Peter Strohschneider begrüßt die Gäste
DFG-Präsident Professor Peter Strohschneider begrüßt die Gäste
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DFG-Generalsekretärin Dorothee Dzonnek
DFG-Generalsekretärin Dorothee Dzonnek
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Podiumsdiskussion zu
Podiumsdiskussion zu "Tenure Track: Königsweg (für den Einzelnen) und/oder  Sackgasse (für das System)?"
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Das Treffen bot Workshops zu verschiedenen Themen
Das Treffen bot Workshops zu verschiedenen Themen
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Vielfältige Informationen für die Geförderten
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Beratung durch die Geschäftsstelle
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Raum für Geförderte, sich gegenseitig kennenzulernen
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Viele Möglichkeiten, sich auszutauschen und zu vernetzen
Viele Möglichkeiten, sich auszutauschen und zu vernetzen


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Frau Prof. Dr. Kohse-Höinghaus hält die After Dinner-Speech zum Thema: „Heisenberg-Stipendium – endlich frei?“
Frau Prof. Dr. Kohse-Höinghaus hält die After Dinner-Speech zum Thema: „Heisenberg-Stipendium – endlich frei?“


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Interessierte und gespannte Zuhörerinnen und Zuhörer
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Interessierte und gespannte Zuhörerinnen und Zuhörer
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Vom Podium ins Publikum: was denken Sie zum Thema Tenure Track?
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Persönlich informiert: Workshops und Beratungsgespräche

In insgesamt neun Workshops konnten sich die Heisenberg-Stipendiatinnen und -Stipendiaten über unterschiedliche, karriererelevante Themen, beispielsweise die Möglichkeiten von „EU-Forschungsförderung“, informieren. Auch in den Workshops „Übergang vom Heisenberg-Stipendium zur Heisenberg-Professur“ und „Berufungsverhandlungen“ standen konkrete Hilfestellungen für die Geförderten im Mittelpunkt. Themen mit unmittelbar praktischem DFG-Bezug wurden in den Workshops „Beteiligung an Verbundprojekten“ und „Gutachtertätigkeit“ erörtert. Dabei ging es zum Beispiel um die Frage, wie Heisenbergerinnen und Heisenberger sich an großen Verbundvorhaben beteiligen können oder wie das ideale Gutachten für einen Förderantrag aussehen sollte. Ein weiterer Workshop gab am Beispiel der DFG Einblicke in die „Medien und Öffentlichkeitsarbeit“ und vermittelte den Geförderten strategische Tipps für ihre Kommunikation nach außen. Ebenfalls in Richtung Öffentlichkeit ging der Workshop „Internationales Forschungsmarketing“, der gemeinsam von der DFG, der Alexander von Humboldt-Stiftung und dem DAAD angeboten wurde. Hier wurden Forschungsmarketing-Aktivitäten an den Hochschulen und Beteiligungsmöglichkeiten der Hochschulen am Verbundprojekt „Research in Germany“ thematisiert.

Im Anschluss an die Workshops bestand im Rahmen von persönlichen Gesprächen die Möglichkeit, sich von den Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern der DFG-Geschäftsstelle zu individuellen Fragen beraten zu lassen. Dieses Angebot wurde von den Gästen rege genutzt.

Ankunft in Bad Honnef
Ankunft in Bad Honnef
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Impressionen des Heisenberg-Treffens 2013

DFG-Präsident Professor Peter Strohschneider begrüßt die Gäste
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DFG-Generalsekretärin Dorothee Dzonnek
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Podiumsdiskussion zu
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Das Treffen bot Workshops zu verschiedenen Themen
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Vielfältige Informationen für die Geförderten
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Beratung durch die Geschäftsstelle
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Raum für Geförderte, sich gegenseitig kennenzulernen
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Viele Möglichkeiten, sich auszutauschen und zu vernetzen
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Frau Prof. Dr. Kohse-Höinghaus hält die After Dinner-Speech zum Thema: „Heisenberg-Stipendium – endlich frei?“
Frau Prof. Dr. Kohse-Höinghaus hält die After Dinner-Speech zum Thema: „Heisenberg-Stipendium – endlich frei?“


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Interessierte und gespannte Zuhörerinnen und Zuhörer
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Interessierte und gespannte Zuhörerinnen und Zuhörer
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Vom Podium ins Publikum: was denken Sie zum Thema Tenure Track?
Vom Podium ins Publikum: was denken Sie zum Thema Tenure Track?


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Abendprogramm: Erfahrungen einer ehemaligen Heisenbergerin

Unter dem Titel „Heisenberg-Stipendium – endlich frei?“ gab Katharina Kohse-Höinghaus im Rahmen einer sehr persönlichen „After Dinner Speech“ einen Einblick in ihren Werdegang und ihre Erfahrungen mit dem Heisenberg-Stipendium. Anfang der Neunziger Jahre hat sie das Stipendium von der DFG erhalten, seit 1994 ist sie Universitätsprofessorin für Physikalische Chemie an der Universität Bielefeld. Ihr Vortrag gab den Anstoß zu angeregten Gesprächen und Diskussionen bis in den späten Abend hinein.

Expertinnengespräch: Tenure Track – Individuelle Hoffnungen und strukturelle Auswirkungen

Die Podiumsdiskussion am zweiten Veranstaltungstag widmete sich dem bisher in Deutschland nur wenig verbreiteten Tenure Track, zu dem beispielsweise die Heisenberg-Professur Zugang bietet. Unter dem Titel„Tenure Track: Königsweg (für den Einzelnen) und/oder Sackgasse (für das System)?“ diskutierten Professor Babette Simon, Präsidentin der Universität Oldenburg, Professor Frauke Melchior, Gruppenleiterin des Zentrums für Molekulare Biologie an der Universität Heidelberg (ZMBH), und DFG-Generalsekretärin Dorothee Dzwonnek differenziert und immer wieder auch aus ihrem persönlichen Erfahrungsschatz heraus. Moderiert wurde die Gesprächsrunde von DFG-Pressesprecher Marco Finetti.

Für die Universitäten, so Babette Simon, könne Tenure einer von mehreren Rekrutierungswegen bei Professuren sein und speziell kleineren Standorten durchaus Vorteile bieten. Mit Blick auf das oftmals als Vorbild dargestellte US-Modell hob die Oldenburger Unipräsidentin jedoch die „prinzipiell großartigen Strukturen“ in Deutschland hervor. Allerdings gebe es weiterhin ein großes Defizit bei alternativen Karrierewegen. Simons Forderung: „Wir brauchen neue Personalkategorien neben der Professur“. Dem schloss sich auch die DFG-Generalsekretärin an, die zuvor den auch künftig hohen Stellenwert der Nachwuchsförderung für die DFG allgemein und speziell des Heisenberg-Programms unterstrichen hatte. In der Runde machte sich Dorothee Dzwonnek für „Flexibilität“ und „alternative Stellen zur Professur“ stark, wobei in die Spitze, aber auch in die Breite gefördert werden solle. Für Frauke Melchior ist der Tenure Track vor allem mit einem Nachteil verbunden: „Ein fairer Tenure müsste zu einer deutlichen Reduzierung der Zahl der Nachwuchsgruppen führen“. Dem setzte die Molekularbiologin ein am Heidelberger ZMBH praktiziertes Modell mit einer längeren Nachwuchsförderung von sieben bis neun Jahren entgegen. Einer daraufhin auf dem Podium und auch aus dem Publikum thematisierten längeren Nachwuchsförderung durch die DFG erteilte Dorothee Dzwonnek eine Absage: Die Aufgabe der DFG sei es, exzellente Forschung zu fördern.Sie sei hingegen keine „Vollversorgungsanstalt“, die die Beschäftigungssituation von Nachwuchsforscherinnen und -forschern regelt.

Am Ende waren sich die Expertinnen einig: Ein flächendeckendes Tenure ist nicht erstrebenswert. Um die exzellenten wissenschaftlichen Personalressourcen sinnvoll einsetzen zu können, muss jedoch dringend über neue Stellenoptionen im Hochschulsystem nachgedacht werden.

Fazit

Die Heisenberginnen und Heisenberger nutzen an beiden Tagen intensiv die Möglichkeit, sich über ihre Fächergrenzen hinweg auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Übereinstimmendes Fazit: Nicht nur der interdisziplinäre Austausch, sondern auch der persönliche Kontakt zur DFG -Geschäftsstelle waren ein großer Gewinn.

Zusatzinformationen


Statements zum Vernetzungstreffen 2013

Petra Schulte

Statements zum Vernetzungstreffen 2013

Petra Schulte
"Im Workshop wichtige Impulse erhalten". Petra Schulte, Rom/Köln, Mittelalterliche Geschichte, Stipendiatin
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Immo Fritsche
"Eine anregende Eröffnungsansprache vom DFG-Präsidenten". Immo Fritsche, Leipzig, Psychologie, Professor
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Sabine Leonhardt-Marek
"Ein sehr gutes Workshop-Angebot". Sabine Leonhardt-Marek, Hannover, Tiermedizin / Bibliotheks- und Informationswissenschaft, Stipendiatin
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Ivan A. Berg
"Tolle Atmosphäre: alle sind offen und gesprächsbereit". Ivan A. Berg, Freiburg, Mikrobiologie, Stipendiat
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Günter Fritz
"Sehr motivierend, das Treffen zeigt neue Möglichkeiten auf". Günter Fritz, Freiburg, Biochemie, Stipendiat
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Andreas Köhn
"Interessant, Erfahrungen über Fachgrenzen hinaus auszutauschen". Andreas Köhn, Mainz, Theoretische Chemie, Stipendiat
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Hans-Christian Kornau
"Es war gut, die Mitarbeiter der DFG persönlich kennenzulernen". Hans-Christian Kornau, Berlin, Molekulare Neurobiologie, Stipendiat
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