Geförderte im Fokus
In dieser Bildstrecke kommen die „Emmys“ selbst zu Wort: Aus dem Blickwinkel ihrer jeweiligen Disziplin beschreiben Geförderte ihre Erfahrungen mit dem Programm und aus einer Lebensphase, in der nicht nur die Weichen für eine wissenschaftliche Karriere gestellt werden.





Der Zoologe Georg Mayer ist noch ganz frisch im Emmy Noether-Programm. Seit der Promotion arbeitete er auf sein Emmy Noether-Projekt hin und hat insbesondere seinen zweijährigen Forschungsaufenthalt in Australien für die Planung genutzt. In der Schreibphase fragte er sich, ob er vielleicht zu viele Teilprojekte geplant und sich in Details verloren habe. Doch der Antrag wurde schnell bewilligt – die beantragten Mittel kaum gekürzt. „So kann ich meine Untersuchungen in vollem Umfang durchführen. Die Förderung verleiht mir eine gewisse finanzielle Unabhängigkeit, die ich bisher nicht hatte.“ Mit seinem Projekt will der Zoologe nun herausfinden, wie die Vielfalt der Baupläne bei Gliederfüßern entstanden ist. Dazu untersucht er die Embryonalentwicklung der bisher kaum erforschten Stummelfüßer oder Onychophora. Um seine Untersuchungsobjekte zu bekommen, plant Mayer auch zwei Sammelreisen nach Australien. Längerfristige Auslandsaufenthalte sind allerdings nicht geplant: „Ich habe bereits Erfahrungen im Ausland gesammelt, und außerdem weiß ich, dass die Forschungsbedingungen für mein Projekt hier in Deutschland am besten sind.“
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