18. GAIN-Jahrestagung

Kontinuität der GAIN-Treffen als Ausdruck der „Weltoffenheit der deutschen Wissenschaften“ / Neue Formate des Austauschs / Drittes Stipendiatentreffen der DFG

Rund 100 Aussteller brachten auf der „Talent Fair“ an ihren Ständen Stipendiatinnen und Stipendiaten ihre Themen und Angebote näher. Hier wie auch in Workshops, Arbeitsgruppen und Gesprächsrunden zu den verschiedenen Disziplinen und beruflichen Entwi
Rund 100 Aussteller brachten auf der „Talent Fair“ an ihren Ständen Stipendiatinnen und Stipendiaten ihre Themen und Angebote näher. Hier wie auch in Workshops, Arbeitsgruppen und Gesprächsrunden zu den verschiedenen Disziplinen und beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten gab es reichlich Gelegenheit zur Vernetzung.
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Impressionen der 18. GAIN-Jahrestagung

DAAD-Präsidentin Prof. Dr. Margret Wintermantel betonte zur Begrüßung die Bedeutung der internationalen Vernetzung in der Wissenschaft: Sie sei nicht nur ein wesentlicher Grund für die gesteigerte Leistungsfähigkeit deutscher Hochschulen und außeruni
DAAD-Präsidentin Prof. Dr. Margret Wintermantel betonte zur Begrüßung die Bedeutung der internationalen Vernetzung in der Wissenschaft: Sie sei nicht nur ein wesentlicher Grund für die gesteigerte Leistungsfähigkeit deutscher Hochschulen und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen, sondern auch entscheidend für die individuelle Kompetenz- und Persönlichkeitsentwicklung junger Forscherinnen und Forscher.
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„Viele Forscherinnen und Forscher kehren derzeit nach Deutschland zurück. Das mag auch damit zusammenhängen, dass die Wissenschaften bei uns ein hohes Maß an gesellschaft-lichem und politischem Rückhalt genießen – durchaus keine Selbstverständlichkei
„Viele Forscherinnen und Forscher kehren derzeit nach Deutschland zurück. Das mag auch damit zusammenhängen, dass die Wissenschaften bei uns ein hohes Maß an gesellschaft­lichem und politischem Rückhalt genießen – durchaus keine Selbstverständlichkeit in Zeiten aufkeimender Wissenschaftsskepsis. Und zudem: ohne solches Vertrauen keine Wissen­schaftsfreiheit!“, sagte DFG-Präsident Prof. Dr. Peter Strohschneider in seiner Ansprache zum Auftakt von GAIN.
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AvH-Präsident Prof. Dr. Hans-Christian Pape schilderte sehr persönlich die Bedeutung transatlantischer Wissenschaftsbeziehungen, seine Zeit in den USA sei eine auch emotional sehr prägende Erfahrung gewesen. „Es ist nicht zuletzt die Freude an der Be
AvH-Präsident Prof. Dr. Hans-Christian Pape schilderte sehr persönlich die Bedeutung transatlantischer Wissenschaftsbeziehungen, seine Zeit in den USA sei eine auch emotional sehr prägende Erfahrung gewesen. „Es ist nicht zuletzt die Freude an der Bereicherung durch andere Erfahrungen, durch andere Kulturen, die unseren Bündnissen Stabilität gibt“, so Pape, der die Wissenschaft auch als eine internationale „Wertegemeinschaft“ beschrieb.
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„Mit Ihnen wollen wir ins Gespräch kommen und Sie als ambitionierte, kreative und mobile Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf die Vorzüge des deutschen Wissenschaftsstandorts aufmerksam machen“, warb Dr. Georg Schütte, Staatssekretär im BMBF,
„Mit Ihnen wollen wir ins Gespräch kommen und Sie als ambitionierte, kreative und mobile Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf die Vorzüge des deutschen Wissenschaftsstandorts aufmerksam machen“, warb Dr. Georg Schütte, Staatssekretär im BMBF, um die angereisten Stipendiatinnen und Stipendiaten und lud sie für den Folgetag zu einem Workshop zum Thema Tenure-Track-Professur in Deutschland ein.
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Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung der Freien und Hansestadt Hamburg – hier im Austausch mit einer Stipendiatin –, nannte es „eine große Ehre“, dass Hamburg als offizielles Gastgebe
Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung der Freien und Hansestadt Hamburg – hier im Austausch mit einer Stipendiatin –, nannte es „eine große Ehre“, dass Hamburg als offizielles Gastgeberland der GAIN-Tagung Deutschland mit repräsentieren durfte.
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Von der Freiheit der Forschung, über die Rahmenbedingungen in Deutschland bis hin zur Chancengleichheit und zum Forschungstransfer reichten die zum Abschluss des ersten Tages diskutierten Themen auf dem Podium „Im Dialog mit Abgeordneten“, das von de
Von der Freiheit der Forschung, über die Rahmenbedingungen in Deutschland bis hin zur Chancengleichheit und zum Forschungstransfer reichten die zum Abschluss des ersten Tages diskutierten Themen auf dem Podium „Im Dialog mit Abgeordneten“, das von der DFG-Generalsekretärin moderiert wurde. V.l.: Georg Schütte (BMBF), Jens Brandenburg (FDP), Götz Frömming (AfD), Stefan Kaufmann (CDU), Ernst Dieter Rossmann (SPD und Leiter der Bundestagsdelegation) und Dorothee Dzwonnek (DFG).
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Um den Stipendiatinnen und Stipendiaten noch mehr Möglichkeiten eines direkten Austauschs mit den Entscheiderinnen und Entscheidern aus Deutschland zu bieten, wurden in diesem Jahr neue Formate erprobt, wie etwa „Meet a politician“ oder auch Mittages
Um den Stipendiatinnen und Stipendiaten noch mehr Möglichkeiten eines direkten Austauschs mit den Entscheiderinnen und Entscheidern aus Deutschland zu bieten, wurden in diesem Jahr neue Formate erprobt, wie etwa „Meet a politician“ oder auch Mittagessen mit Gastgebern von Hochschulen, Forschungs- und Fördereinrichtungen sowie aus der Politik.
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„Die jährlichen GAIN-Treffen sind gerade in ihrer Kontinuität Ausdruck nicht nur der Weltoffenheit, sondern gerade auch der Weltzugewandtheit der deutschen Wissenschaften“, sagte DFG-Präsident Prof. Dr. Peter Strohschneider zum Auftakt der 18. Jahrestagung des German Academic International Network (GAIN) vom 7. bis 9. September 2018 in Boston.

Das vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) und der DFG in bewährter Kooperation veranstaltete größte Treffen für deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler außerhalb Europas widmete sich in diesem Jahr aktuellen Fragen der Wissenschaftspolitik und des Wissenschaftssystems in Deutschland. Zudem standen die beruflichen Perspektiven und Möglichkeiten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Fokus. Über 300 in den USA und Kanada tätige deutsche Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler und mehr als 100 junge internationale Forscherinnen und Forscher waren angereist, um sich zu informieren und auszutauschen. Zum GAIN-Treffen kamen außerdem zahlreiche Repräsentantinnen und Repräsentanten der deutschen Politik, Wissenschaft und Wirtschaft.

Die DFG lud ihre Stipendiatinnen und Stipendiaten am zweiten Abend der GAIN-Jahrestagung zu ihrem 3. Stipendiatenabend ein. Unter die mehr als 100 von der DFG geförderten jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mischten sich auch die anwesenden Mitglieder des Bundestagsausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, die im direkten Austausch von persönlichen Erfahrungen, Vor- und Nachteilen beider Forschungsstandorte erfuhren. Bereits zuvor waren die Abgeordneten auf Einladung des Präsidenten der DFG, Peter Strohschneider, und der Generaksekretärin, Dorothee Dzwonnek, mit in den USA und Kanada lebenden und forschenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zusammengekommen, die im Rahmen der ExzellenzStrategie des Bundes und der Länder gutachtend tätig gewesen sind. Bei dem außerordentlich ertragreichen und im Hinblick auf die für Ende September erwarteten ersten Förderentscheidungen in der Exzellenz-Strategie äußerst aktuellen Gedankenaustausch über Prinzipien und Strategien öffentlicher Forschungsförderung konnten die MdBs aus erster Hand Einblicke in die derzeitige Situation in Nordamerika erhalten und dabei auch die „benchmarks“ des Wettbewerbs besser kennenlernen.

Dass der globale Wettbewerb im Bereich Wissenschaft und Forschung mittlerweile auch in den USA verschärft wahrgenommen wird, wurde auch in den Gesprächen deutlich, die DFG-Präsident Peter Strohschneider im Anschluss an die GAIN-Jahrestagung in Washington, DC führte. Im Hinblick auf den Forschungsstandort Deutschland findet der verschärfte Wettbewerb allerdings Ausdruck in einem deutlich gestiegenen Interesse an wissenschaftlicher Zusammenarbeit: So vereinbarten der DFG-Präsident mit der Direktorin der National Science Foundation (NSF), France Córdova, die Planung einer nächsten gemeinsamen DFG-NSF Research Conference. Bei einem abendlichen Zusammenkommen mit den Spitzen amerikanischer Forschungs- und Förderorganisationen betonten alle Teilnehmer/innen die bei allen transatlantischen Dissonanzen in anderen Politikbereichen gemeinsam geteilten Prinzipien in der Wissenschaft und Forschungsförderung.

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