MS Wissenschaft 2009 - Das Zukunftsschiff

DFG-Präsident Kleiner eröffnet gemeinsam mit Gerold Wefer, Hans-Georg Joost und Martin Thomé die Ausstellung auf dem Zukunftsschiff.
DFG-Präsident Kleiner eröffnet gemeinsam mit Gerold Wefer, Hans-Georg Joost und Martin Thomé die Ausstellung auf dem Zukunftsschiff.
© DFG / E. Lichtenscheidt

Die MS Wissenschaft 2009 in Bildern

DFG-Präsident Kleiner eröffnet gemeinsam mit Gerold Wefer, Hans-Georg Joost und Martin Thomé die Ausstellung auf dem Zukunftsschiff.
DFG-Präsident Kleiner eröffnet gemeinsam mit Gerold Wefer, Hans-Georg Joost und Martin Thomé die Ausstellung auf dem Zukunftsschiff.
© DFG / E. Lichtenscheidt


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Ein staunender Blick in die Zukunft: Der Dino-Roboter BIRTE zeigt, wie Menschen und Maschinen interagieren können.
Ein staunender Blick in die Zukunft: Der Dino-Roboter BIRTE zeigt, wie Menschen und Maschinen interagieren können.
© WID / I. Hendel


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Die Dino-Väter: Helge Ritter und Sven Wachsmuth haben das Exponat für die MS Wissenschaft entwickelt.
Die Dino-Väter: Helge Ritter und Sven Wachsmuth haben das Exponat für die MS Wissenschaft entwickelt.
© DFG / E. Lichtenscheidt


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Großer Andrang bei BIRTE: Mithilfe von Kameras nimmt der Dino die Umgebung außerhalb des Käfigs wahr.
Großer Andrang bei BIRTE: Mithilfe von Kameras nimmt der Dino die Umgebung außerhalb des Käfigs wahr.
© DFG / E. Lichtenscheidt


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Hightech-Ente: Schlagflugmodell „Igor“ erläutert die Strömungsdynamik am auf- und abschlagenden Flügel.
Hightech-Ente: Schlagflugmodell „Igor“ erläutert die Strömungsdynamik am auf- und abschlagenden Flügel.
© DFG / E. Lichtenscheidt


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Das biegsame elektronische Buch: Gero Herkenrath und Thorsten Karrer zeigen, wie man mit dem TWEND fast wie in einem richtigen Buch lesen kann.
Das biegsame elektronische Buch: Gero Herkenrath und Thorsten Karrer zeigen, wie man mit dem TWEND fast wie in einem richtigen Buch lesen kann.
© DFG / E. Lichtenscheidt


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Lesen im Jahr 2030: Auch die kleinen Schiffsbesucher wollen wissen, wie das funktionieren könnte.
Lesen im Jahr 2030: Auch die kleinen Schiffsbesucher wollen wissen, wie das funktionieren könnte.
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Die Alternative zur Maus: Computer lassen sich auch mit den Augen steuern. Das ist nicht nur für ältere Menschen interessant.
Die Alternative zur Maus: Computer lassen sich auch mit den Augen steuern. Das ist nicht nur für ältere Menschen interessant.
© DFG / E. Lichtenscheidt


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Die Alterspyramide: In Zukunft müssen weniger junge Menschen für mehr alte sorgen. Verschiedene Säulen – darunter Erfolge in der medizinischen Forschung – stützen das System.
Die Alterspyramide: In Zukunft müssen weniger junge Menschen für mehr alte sorgen. Verschiedene Säulen – darunter Erfolge in der medizinischen Forschung – stützen das System.
© DFG / E. Lichtenscheidt


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Die „Wissens-Schiffer“: Albrecht und Karin Scheubner sorgen dafür, dass das Zukunftsschiff sicher fährt und die Besucher sich wohl fühlen.
Die „Wissens-Schiffer“: Albrecht und Karin Scheubner sorgen dafür, dass das Zukunftsschiff sicher fährt und die Besucher sich wohl fühlen.
© DFG / E. Lichtenscheidt


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Vom 4. Juni bis 1. Oktober 2009 war die "MS Wissenschaft - Das Zukunftsschiff" auf Deutschlands Wasserstraßen unterwegs. Vier Forschungsprojekte, die von der DFG gefördert werden, waren mit spannenden Exponaten in der Ausstellung auf dem Binnenfrachter vertreten. Zukunftstechnologien standen im Mittelpunkt: Von neuen Formen der Mensch-Maschine-Interaktion bis zur effizienten Energienutzung nach Vorbildern der Natur reichte das Themenspektrum.

DFG-Projekte auf der MS Wissenschaft

Computer steuern mit den Augen

"Aus für die Computer-Maus?", fragt das Exponat aus dem DFG-Schwerpunktprogramm "Altersdifferenzierte Arbeitssysteme", das sich mit der Gestaltung und Optimierung zukünftiger Arbeitsplätze befasst. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts für Arbeitswissenschaft der RWTH Aachen untersuchen in diesem Zusammenhang alternative Möglichkeiten der Computer-Steuerung. Dabei hat sich gezeigt, dass vor allem ältere Menschen mit dem Eye-Tracker - einem Blicksteuerungssystem - Aufgaben am Rechner deutlich schneller ausführen können als mit der klassischen Computer-Maus.

BIRTE verbindet Welten

Um die Mensch-Maschine-Interaktion geht es auch im Exponat des Bielefelder Exzellenzclusters "Cognitive Interaction Technology" (BIRTE). Mithilfe des kleinen Dino-Roboters wird verständlich, wie diese neue Technologie eine Brücke schlägt zwischen der digitalen Computer-Welt und der physikalischen Realität und so einen natürlichen, intuitiven Zugang zur Technik ermöglicht. Ob im Staubsauger-Roboter, bei Lernsystemen oder in autonomen Fahrzeugen: Diese Technologie könnten zukünftig in vielen Bereichen des privaten und öffentlichen Lebens Anwendung finden.

Das biegsame elektronische Buch

TWEND - das biegsame elektronische Buch - ist ein Beispiel für neue Eingabetechniken, die zukünftig die Benutzung von Handys und ähnlichen Geräten verändern wird. Das Aachener Exzellenzcluster "Ultra High-Speed Mobile Information and Communication" (UMIC) zeigt auf dem Schiff mit dem TWEND-Prototypen, wie die Navigation in einem biegsamen, digitalen Buch aussehen könnte: Man blättert darin durch Biegen der "Seiten" fast genauso, wie man es von einem normalen Buch kennt. Dahinter steht Forschung, die nach neuen, intuitiven Eingabemethoden für mobile Geräte sucht.

Von Vorbilder der Natur lernen

Was können wir vom Schlagflug der Vögel lernen? Diese Frage beantwortet das Exponat aus dem DFG-Schwerpunktprogramm "Strömungsbeeinflussung in der Natur und Technik". Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von der TU Darmstadt zeigen am Nachbau des Schlagflugmodells "Igor", das bei der Weltausstellung 2005 in Japan vorgestellt wurde, wie die Aerodynamik am auf- und abschlagenden Flügel funktioniert. Die Flugleistung von Vögeln und das effektive Schwimmen von Delfinen oder Fischen sind nur einige Modelle aus der Natur, an denen Strategien der Widerstands- und Geräuschreduktion untersucht werden. Das bessere Verständnis dieser natürlichen Vorbilder kann zukünftig bei der Konstruktion energiesparender oder leiserer Antriebssysteme hilfreich sein.

Ansprechpartner für die Projekte:

Zusatzinformationen

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