Communicator-Preis
Der "Communicator-Preis - Wissenschaftspreis des Stifterverbandes" von der DFG ausgeschrieben; die DFG nennt dem Stifterverband den von der Jury gewählten Preisträger. Die eingehenden Bewerbungen aus unterschiedlichen Fachgebieten werden nach den Kriterien Relevanz, Zielgruppe, Originalität und Nachhaltigkeit von einer Jury, bestehend aus Wissenschaftsjournalisten, Kommunikations- und PR-Fachleuten, beurteilt.
Der Communicator-Preis ist in Form eines Hologramms vom Kölner Maler und Medienkünstler Michael Bleyenberg gestaltet worden. Ein "Sandwich" aus Spiegel und Glas schließt eine holographisch belichtete Folie ein und ruht in einem Sockel aus massivem Acrylglas, mit dem Namen des diesjährigen Preisträgers.
Bleyenberg versucht bei der Gestaltung Aspekte der Arbeit des jeweiligen Preisträgers zu berücksichtigen. Jede Preistrophäe ist ein Unikat.
Hologramme speichern Informationen mit Hilfe von Laserlicht, in diesem Falle Bildinformationen einer abstract, farbigen Komposition. Mittels einer Weisslichtquelle, z.B. Halogenspots, der Sonne oder auch einer Kerze können die Informationen rekonstruiert, sichtbar gemacht werden.
Die volle Leuchtkraft entfaltet das Hologramm bei einer Lichteinstrahlung in einem Winkel von 45°. Die hohe Leuchteffizienz ermöglicht aber auch andere Positionen - je nach Standort des Betrachters.
Für den Erweiterungsbau der Deutschen Forschungsgemeinschaft schuf Bleyenberg in gleicher Technik ein einzigartiges Wandbild - Augenfeuer -, ein fünf mal dreizehn Meter hohes Hologramm, das sich an einer Hausfassade im Innenhof über vier Geschosse erstreckt.