WissensARTen im Dialog

Ausstellung im Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig eröffnet / Kunst begegnet Wissenschaft / Noch bis zum 23. April werden in Bonn crossmediale Werke von Künstler-Wissenschaftler-Paaren präsentiert


© DFG / Oliver Güth

Impressionen der Ausstellungseröffnung am 9. Februar 2017

Eröffnung der Ausstellung „WissensARTen“
Eröffnung der Ausstellung „WissensARTen"
© DFG / Oliver Güth


Öffnen (jpg)

Prof. Dr. Wolfgang Wägele
Der Direktor des Museums, Prof. Dr. Wolfgang Wägele, begrüßt die zahlreich erschienenen Besucherinnen und Besucher im historischen Hörsaal des Zoologischen Forschungsmuseums Alexander Koenig
© DFG / Oliver Güth


Öffnen (jpg)

Dorothee Dzwonnek, Generalsekretärin der DFG
Dorothee Dzwonnek, Generalsekretärin der DFG, freut sich, dass die DFG und das Museum Koenig mittlerweile schon zum dritten Mal für eine Ausstellung kooperieren und betont, dass sich Kunst und Wissenschaft in bester Weise ergänzen.
© DFG / Oliver Güth


Öffnen (jpg)

Joachim Müller-Jung, Ressortleiter „Natur und Wissenschaft
Joachim Müller-Jung, Ressortleiter „Natur und Wissenschaft" bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, berichtet über deren Rolle im Projekt 
© DFG / Oliver Güth


Öffnen (jpg)

Sibylle Anderl, Wissenschaftlerin und Wissenschaftsjournalistin
Das Verhältnis von Kunst und Wissenschaft hat Sibylle Anderl, Wissenschaftlerin und Wissenschaftsjournalistin, schon ihr ganzes Leben lang begleitet. Sie stellte fest: "Der Gesprächs- und der Austauschbedarf zwischen Wissenschaftlern und Künstlern war riesengroß - in allen vier Folgen des Projekts!"
© DFG / Oliver Güth


Öffnen (jpg)

Sibylle Anderl, Katrin von Lehmann und Sven Plöger
Moderiert von Sibylle Anderl erinnern sich die Künstlerin Katrin von Lehmann und Meterorologe Sven Plöger an ihr intensives Gespräch zum Thema „Wolkentypen" und wie faszinierend der gegenseitige Einblick in die sehr unterschiedlichen Herangehensweisen war
© DFG / Oliver Güth


Öffnen (jpg)

Ausstellungsbesuch
Im Anschluss besuchten die Gäste die Ausstellung und konnten bei einem Gläschen Wein das Spannungsverhältnis von Wissenschaft und Kunst weiter diskutieren
© DFG / Oliver Güth


Öffnen (jpg)

Für musikalische Untermalung sorgte das Nicolas Simion Trio
© DFG / Oliver Güth


Öffnen (jpg)

Ausstellungsexponat mit Künstlerin Jenny Michel und Wissenschaftlerin Barbara Stracke
Ausstellungsexponat mit der Künstlerin Jenny Michel und der Wissenschaftlerin Barbara Stracke - sie setzten sich mit dem Thema "Lebensformen" auseinander
© DFG / Oliver Güth


Öffnen (jpg)

Kunst von Herlinde Koelbl
Unter anderem in der Ausstellung: Kunst von Herlinde Koelbl
© DFG / Oliver Güth


Öffnen (jpg)

Plakate zu den Artikeln in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zum Mitnehmen
Kunst zum Mitnehmen: Die Beiträge über die vier Künstler-Wissenschaftler-Paare aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung können sich die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung in großem Posterformat mit nach Hause nehmen.
© DFG / Oliver Güth


Öffnen (jpg)

Stehen Kunst und Wissenschaft im Widerspruch zueinander oder können sie sich ergänzen, wenn sie versuchen, Aspekte der Welt aufzuschließen? Und was lässt sich aus unterschiedlichen Zugängen und Perspektiven für das Selbst- und Weltverständnis lernen? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der Ausstellung WissensARTen im Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig in Bonn. Sie wurde am 9. Februar 2017 eröffnet und ist ein weiterer Beitrag der DFG zur Veranstaltungsreihe WissenSchafftKunst.

Bei der Vernissage betonte DFG-Generalsekretärin Dorothee Dzwonnek in ihrem Grußwort die kreative Spannung, die zwischen Kunst und Wissenschaft besteht. „Hier wie dort geht es um neue Erkenntnis", unterstrich Dzwonnek im überfüllten historischen Hörsaal des Museums vor 250 Gästen, „beide teilen gemeinsam die Neugierde, um Dinge beschreiben und erfahren zu können." Dabei seien auch „verschlungene und ungewohnte Wege" keine Seltenheit, Grundlage für Reflexion und Impulskraft.

Vorausgegangen war der Ausstellung ein multimediales Projekt der Astrophysikerin und F.A.Z.-Wissenschaftsjournalistin Dr. Sibylle Anderl, die mithilfe von Interviews und persönlichen Begegnungen versucht hatte, vier Künstler-Wissenschaftler-Paare zu den Stichworten „Lebensformen", „Klangwelten", „Menschenverständnis" und „Wolkentypen" in ein Gespräch zu bringen. Diese Blickwechsel zwischen künstlerischer und wissenschaftlicher Einlassung hat die F.A.Z. in einer Serie dokumentiert. Anderl hob in ihrer Einführung bei der Vernissage hervor, dass es ihr um eine ergebnisoffene „vergleichende Gegenüberstellung" zu vier definierten Themen gegangen sei. Deutlich sei dabei geworden, dass Künstler und Wissenschaftler bei allen Unterschieden grundlegende Gemeinsamkeiten haben, weil sie von ähnlichen, häufig tiefschürfenden Fragen bewegt werden, die aber auf unterschiedlichen Wegen und mit je eigenen Ausdrucksformen beantwortet werden.

Die Bonner Ausstellung präsentiert Filme, Texte und Kunstwerke der Künstler Jenny Michel, Katrin von Lehmann, Jorinde Voigt und der Fotografin Herlinde Koelbl sowie der Wissenschaftler Professor Brigitte Schulte-Fortkamp, Dr. Barbara Stracke, Dr. Leonhard Schilbach und des Meteorologen Sven Plöger. Exemplarisch, pointiert und anschaulich berichteten „TV-Wetterfrosch" Sven Plöger und sein künstlerisches Gegenüber Katrin von Lehmann von ihrer Begegnung in München und den damit verbundenen Einsichten. Das Fazit nicht nur dieses Gesprächsduos: Kunst und Wissenschaft sind aufeinander bezogen – es lohnt, beide Perspektiven in einen kreativen Dialog zu bringen. Dazu lädt die Ausstellung „WissensARTen" in Bonn noch bis zum 23. April 2017 ein.

„WissensARTen" konnte in Kooperation und mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung, derFrankfurter Allgemeinen Zeitung und des Zoologischen Forschungsmuseums Alexander Koenig realisiert werden.

Zusatzinformationen

© 2010-2016 DFG Aktualisierungsdatum: 10.02.2017Sitemap  |  Impressum  |  Datenschutzerklärung  |  Kontakt  |  RSS Feeds

Textvergrößerung und Kontrastanpassung