Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

Schaltbahnen

Ab November 2012 in der DFG-Geschäftsstelle Bonn: Die Ausstellung "Schaltbahnen"
Ab November 2012 in der DFG-Geschäftsstelle Bonn: Die Ausstellung "Schaltbahnen"
© DFG
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Anne von Hoyningen-Huene
Anne von Hoyningen-Huene
© Anne von Hoyningen-Huene


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Benedikt Mast
Benedikt Mast
© Benedikt Mast


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Cilli Truernit
Cilli Truernit
© Cilli Truernit


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Jan Moritz Stahl
Jan Moritz Stahl
© Jan Moritz Stahl


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Jochen Breme
Jochen Breme
© Jochen Breme


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Johannes Hess
Johannes Hess
© Johannes Hess


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Karin Humberg
Karin Humberg
© Karin Humberg


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Kerstin Janzen
Kerstin Janzen
© Kerstin Janzen


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Lukas Thein
Lukas Thein
© Lukas Thein


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Sebastian Scherl
Sebastian Scherl
© Sebastian Scherl


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Silvia Weisler
Silvia Weisler
© Silvia Weisler


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Die Ausstellung „Schaltbahnen“ belebt eine bereits vor 25 Jahren begonnene künstlerische Zusammenarbeit mit der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft neu. Deren Künstlerinnen und Künstler haben sich mit der Frage auseinandergesetzt, in welchem Bezug Wissenschaft und Kunst zueinander stehen. Es entspricht der allgemeinen Meinung, dass der Wissenschaftler und der Künstler zwei Archetypen sind, deren Ausrichtung und Fragen diametral entgegengesetzt sind. Der Wissenschaftler sucht Lösungen mittels geordneter Methoden, die im jeweiligen Wissenschaftszweig etabliert wurden. Der Künstler findet seine Werke nach kreativen Prozessen, die keiner objektiven Regelhaftigkeit unterliegen.

Trotz dieses scheinbar kategorischen Gegensatzes darf nicht außer Acht gelassen werden, dass sich Kunst und Wissenschaft sehr wohl gegenseitig beeinflussen und durchdringen können. Die Kunstgeschichte ist voll von Beispielen, in denen wissenschaftlicher Erkenntnisgewinn einzelne Künstler inspiriert oder gar neue Kunstepochen (z.B. den Impressionismus) begründet hat. Teilweise hat jedoch auch künstlerisches Schaffen Anstoß für neues wissenschaftliches Verständnis gegeben (z.B. Visualisierung der Doppelhelixstruktur der DNA durch die Künstlerin Odile Crick). Darüber hinaus ist eine grundlegende Gemeinsamkeit der vermeintlichen Antipoden darin zu erkennen, dass sowohl aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse als auch zeitgenössische künstlerische Ausdrucksformen ohne Vorkenntnisse bzw. Vorerfahrungen fast nicht dechiffrierbar sind. An dieser Stelle der „Verschaltung“ der beiden Disziplinen setzen die in der Ausstellung vertretenen Künstlerinnen und Künstler an. Sie äußern sich in skulpturalen Werken differenziert und sensibilisierend zu den Perzeptionskategorien Form und Textur von Materialien, hinterfragen in Gemälden und Zeichnungen tradierte Muster von Perspektive und Zentralgeschehen und bedienen bzw. enttäuschen schließlich in räumlichen Installationen Erwartungshaltungen von Serialität und Rhythmik.

Dr. Harald von Kalm, Stellvertretender Generalsekretär der DFG
Dr. Harald von Kalm, Stellvertretender Generalsekretär der DFG, eröffnet die Ausstellung
© Marc Gärtner

Die Ausstellungseröffnung zog gut 200 Besucher an
Die Ausstellungseröffnung zog gut 200 Besucher an
© Marc Gärtner


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Bildgewaltige Werke von Sonja Simone Albert
Bildgewaltige Werke von Sonja Simone Albert
© Marc Gärtner


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Vitrine mit Ausstellungsstücken von Lukas Thein
Vitrine mit Ausstellungsstücken von Lukas Thein
© Marc Gärtner


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Kunst zum Anfassen von Kerstin Janzen
Kunst zum Anfassen von Kerstin Janzen
© Marc Gärtner


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Ausstellungsstücke von Johannes Hess
Ausstellungsstücke von Johannes Hess
© Marc Gärtner


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Vitrine am Haupteingang der DFG
Vitrine mit Ausstellungsstücken von Lukas Thein am Haupteingang der DFG
© Marc Gärtner


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In allen Fällen spielt der die Kunstwerke umgebende Raum eine bedeutsame Rolle. Wechselbezüglich eröffnen auch die Werke durch ihr „Eindringen“ in die Räume neue Perspektiven auf bereits bestehende räumliche Kontextualisierungen. Teil des Konzeptes ist es, dass der der schöpferische Prozess (insbesondere das „Steinsymposium“ in Norwegen) dokumentarisch festgehalten und nach wissenschaftlichen Maßstäben in einer Art „Fußnote“ zusammen mit den Exponaten zugänglich gemacht wird.

Die DFG und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft präsentieren "Schaltbahnen" vom 22. November 2012 bis zum 18. Januar 2013 in der Geschäftsstelle der DFG und im Wissenschaftszentrum in Bonn. Eine feierliche Eröffnungsveranstaltung am 22. November um 18 Uhr im Foyer des Wissenschaftszentrums Bonn bildet den Auftakt dazu.

Zusatzinformationen


Rückblick und Ausblick

Bug des Forschungsschiffes Polarstern

Bug des Forschungsschiffes Polarstern
Durchs ewige Eis der Antarktis: Expedition
© Thomas Steuer


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Die Ausstellung
Die Ausstellung "Schaltbahnen"
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Zeitgenössische Kunst australischer Ureinwohner: Aborigine
Zeitgenössische Kunst australischer Ureinwohner: Aborigine
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Eric Peters: Von Angesicht zu Angesicht
Eric Peters: Von Angesicht zu Angesicht
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Ingo Bracke, Ulrike Brand, Hiroko Nakajima, Félix Rozen: Wenn die Sprache erwacht
Ingo Bracke, Ulrike Brand, Hiroko Nakajima, Félix Rozen: Wenn die Sprache erwacht
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Karl Günter Wolf: FormenMeister / MeisterFormen
Karl Günter Wolf: FormenMeister / MeisterFormen
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Volker Gerling, Eva Ohlow, Qi Yang: Rhein und gelber Fluss
Volker Gerling, Eva Ohlow, Qi Yang: Rhein und gelber Fluss
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Rüdiger Mönnikes: Farbe / Geometrie / Energie
Rüdiger Mönnikes: Farbe / Geometrie / Energie
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Giorgio Milani: LetterArt
Giorgio Milani: LetterArt
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Hans-Hendrik Grimmling: Argo
Hans-Hendrik Grimmling: Argo
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Helmut Dirnaichner: Erde, Wasser, Sumpf
Helmut Dirnaichner: Erde, Wasser, Sumpf
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Peter Herrmann, Hans Scheib: Arbeitsräume / Lebensräume / Kunsträume
Peter Herrmann, Hans Scheib: Arbeitsräume / Lebensräume / Kunsträume
© DFG / Lichtenscheidt


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Michael Bleyenberg: Augenfeuer
Michael Bleyenberg: Augenfeuer
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Anlass zum Feiern: 20 Jahre Leibniz-Preis
Anlass zum Feiern: 20 Jahre Leibniz-Preis
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