SCIENCE ON - Talk mit Cécile Schortmann

Genome Editing - Wird das Leben neu buchstabiert?

6. Dezember 2017 | 19 Uhr | Bundeskunsthalle Bonn

Blick in den voll besetzten Saal
Am 6. Dezember 2017 im Forum der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn drehte sich beim zweiten Talk in der Reihe "Science On" alles um "Genome Editing"
© KAH / D. Ertl
Öffnen (jpg)

Impressionen vom Talk "Genome Editing"

Blick in den voll besetzten Saal
Am 6. Dezember 2017 im Forum der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn drehte sich beim zweiten Talk in der Reihe "Science On" alles um "Genome Editing"
© KAH / D. Ertl


Öffnen (jpg)

Die Moderatoren
Durch den Abend führten die Moderatorin Cécile Schortmann und der Moderator für die Publikumsfragen, Kilian Reichert
© KAH / D. Ertl


Öffnen (jpg)

Blick ins Publikum
Unter den Gästen fanden sich einige Schulklassen
© KAH / D. Ertl


Öffnen (jpg)

Das Podium
Das Podium (v.l.): Claudia Ruby, Jörg Vogel, Cécile Schortmann, Claus Rainer Bartram, Christiane Woopen
© KAH / D. Ertl


Öffnen (jpg)

Claudia Ruby
Claudia Ruby, Journalistin, hat den Film "Crispr - Revolution im Genlabor" gedreht, der in der Woche der Veranstaltung in der ARD ausgestrahlt wurde. Sie meint: "Die Gesellschaft weiß noch viel zu wenig über Genome Editing und Crispr/Cas".
© KAH / D. Ertl


Öffnen (jpg)

Jörg Vogel
Jörg Vogel, Professor für Molekulare Infektionsbiologie in Würzburg, ist begeistert von den Möglichkeiten, die Crispr/Cas eröffnet: "Crispr/Cas funktioniert in jedem Organismus - das ist genial!"
© KAH / D. Ertl


Öffnen (jpg)

Eine Dame im Publikum stellt eine Frage
Das Publikum beteilligte sich rege an der Diskussion
© KAH / D. Ertl


Öffnen (jpg)

Claus Rainer Bartram
Claus Rainer Bartram, Professor für Humangenetik in Heidelberg, differenziert: "Bei Krankheiten, die von einem Gen abhängen, ist die Wissenschaft auf einem guten Weg. Sind sie abhängig von vielen Genen und weiteren Faktoren, wie der Umwelt, ist die Forschung noch meilenweit entfernt von wirksamen Gentherapiemethoden."
© KAH / D. Ertl


Öffnen (jpg)

Christiane Woopen
Christiane Woopen, Vorsitzende des Europäischen Ethikrates, Köln, ist skeptisch: "Das Genom ist nicht das eine Programm des Körpers, es gibt noch viele weitere Faktoren, die Einfluss nehmen. Wenn man die Gene verändert, hat man nicht den Hauch einer Ahnung, was das genau bewirkt!"
© KAH / D. Ertl


Öffnen (jpg)

Das Podium mit dem Intendanten der Bundeskunsthalle
Das Podium mit Rein Wolfs, dem Intendanten der Bundeskunsthalle
© KAH / D. Ertl


Öffnen (jpg)

Die Entdeckung der Genschere ist eine wissenschaftliche Revolution: Mit dieser bahnbrechenden Methode – in der Forschung CRISPR/Cas9 genannt – können erstmals präzise Veränderungen im Erbgut vorgenommen werden. Sie weckt Hoffnungen, schwere Leiden wie Krebs, AIDS oder Erbkrankheiten heilen oder gar verhindern zu können.

Aber viele Fragen sind offen: Wie sicher sind diese Verfahren? Wie wägen wir die Chancen gegen die Risiken ab? Und wie gehen wir aus moralischer Sicht damit um, dass diese Verfahren auch für eine „Optimierung“ des Menschen genutzt werden könnten? In Deutschland sind Eingriffe in das menschliche Erbgut gesetzlich verboten, in anderen Ländern finden jedoch schon erste Experimente statt. Wissenschaft und Gesellschaft müssen sich diesen Fragen stellen.

Diskutieren Sie mit!

Die Gäste:

  • Claus Rainer Bartram | Professor für Humangenetik, Heidelberg
  • Claudia Ruby | Wissenschaftsjournalistin, Köln
  • Jörg Vogel | Direktor des Helmholtz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) und Professor für Molekulare Infektionsbiologie, Würzburg
  • Christiane Woopen | Vorsitzende des Europäischen Ethikrates, Köln

Moderation: Cécile Schortmann HR/3sat


Zusatzinformationen


@dfg_public auf Twitter

Die angekündigte Autorin Thea Dorn musste aus gesundheitlichen Gründen leider kurzfristig absagen. An ihre Stelle tart die Wissenschaftsjournalistin Claudia Ruby, deren Dokumentation „Crispr – Revolution im Genlabor“ am 5. Dezember um 00:00 Uhr erstmals in der ARD ausgestrahlt wurde.

© 2010-2016 DFG Aktualisierungsdatum: 25.10.2017Sitemap  |  Impressum  |  Datenschutzhinweise  |  Kontakt  |  Service

Textvergrößerung und Kontrastanpassung