Internationales Symposium

Irans archäologisches Erbe – Alte Kulturen im Blickpunkt neuer Forschungen

In deutscher und englischer Sprache – simultan gedolmetscht. Das Symposium begleitet die Ausstellung „Iran – Frühe Kulturen zwischen Wasser und Wüste“, die vom 13. April bis 20. August 2017 in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland gezeigt wird.

Blick über die teils schneebedeckten Ausgrabungsschnitte am Tappe Sialk
Blick über die teils schneebedeckten Ausgrabungsschnitte am Tappe Sialk im Januar 2004. Links die eisenzeitlichen Terrasse, im Hintergrund die Stadt Kaschan und die Karkas-Berge Provinz Markazi, Zentraliran
© Barbara Helwing

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Termin: 7. - 9. Juli 2017
Ort: Kunst und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn

Die Landschaft des heutigen Iran, welche auch den Ostrand des fruchtbaren Halbmonds umfasst, gehört nicht nur zu einer Region, in der die ältesten Hinweise menschlicher Sesshaftwerdung zu finden sind, sondern bot auch den frühesten städtischen Kulturen einen idealen Siedlungsraum. Neben archäologischen Zeugnissen aus einer vieltausendjährigen Besiedlungsgeschichte finden sich auch Relikte antiker Rohstoffgewinnung und früheste Systeme der Wassernutzung, die den Reichtum der dort lebenden frühen Zivilisationen maßgeblich mit begründeten.

Seit der Revolution 1979 war das Land für archäologische Forschung kaum zugänglich. Erst in den letzten Jahren fand hier eine sichtbare Öffnung statt und ermöglichte der internationalen Wissenschaft Zugang zu gemeinsamen Forschungsvorhaben mit iranischen Partnern. Im Rahmen des Symposiums werden führende internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dieses reiche archäologische Erbe mit neuen Forschungsergebnissen vorstellen und auch seine Bedeutung für den Erhalt und die Bewahrung des menschlichen Kulturerbes erörtern.

Das Symposium ist eine Veranstaltung der Deutschen Forschungsgemeinschaft in Kooperation mit der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland. Die Vorträge richten sich ebenso an Fachleute wie an die interessierte Öffentlichkeit.

Der Eintritt zum Symposium ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Tal des Seimarreh, Lorestan, Westiran
Tal des Seimarreh, Lorestan, Westiran
© Barbara Helwing

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Zusatzinformationen

© 2010-2017 DFG Aktualisierungsdatum: 20.04.2017Sitemap  |  Impressum  |  Datenschutzerklärung  |  Kontakt  |  RSS Feeds

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