Der Preis und seine Bedeutung

DFG-Kolloquium mit Leibnizpreisträgerinnen und -trägern, wissenschaftlichem Nachwuchs, Wissenschaftspolitik und Forschungsförderung im Wissenschaftszentrum Bonn

Kolloquium anlässlich 30 Jahre Leibniz-Preis
Kolloquium anlässlich 30 Jahre Leibniz-Preis
© DFG / Jan Schumacher

Kolloquium anlässlich 30 Jahre Leibniz-Preis
Kolloquium anlässlich 30 Jahre Leibniz-Preis
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Begrüßung zum Kolloquium
Begrüßung im Wissenschaftszentrum Bonn
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Professor Dr. Klaus Fiedler, Heidelberg
Nach der Begrüßung gab Professor Dr. Klaus Fiedler mit der Betrachtung „Mehr als eine Auszeichnung – Zu den systemischen Funktionen von Wissenschaftspreisen“ den Auftakt zum Kolloquium  
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Die Talkrunde „Beflügelnd – Der Leibniz-Preis und seine Wirkungen“ regte zum Austausch an
Die Talkrunde „Beflügelnd – Der Leibniz-Preis und seine Wirkungen“ regte zum Austausch an
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Das Publikum
Das Publikum aus Leibniz-Preisträgerinnen und -Preisträgern, Geförderten im Heisenberg- und im Emmy Noether-Programm sowie der DFG-Geschäftsstelle lauschte interessiert
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Die Podiumsdiskussion „Freiräume – Zur Zukunft des Leibniz-Preises“ schloss das Kolloquium ab
Die Podiumsdiskussion „Freiräume – Zur Zukunft des Leibniz-Preises“ schloss das Kolloquium ab
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Notizen am Rande
Notizen am Rande
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Die zweite Interviewrunde behandelte das Thema „Exzellenz mit Anziehungskraft“
Die zweite Interviewrunde behandelte das Thema „Exzellenz mit Anziehungskraft“
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Die Feierlichkeiten zum Leibniz-Jahr 2015 sind nicht allein ein Blick zurück auf die vergangenen dreißig Jahre Förderung von Spitzenforscherinnen und -forschern. Sie sind auch Anlass, die Bedeutung des nunmehr mit 2,5 Millionen Euro dotierten wichtigsten deutschen Forschungsförderpreises zu reflektieren und gemeinsam nach vorn zu schauen. Mit wem lässt sich also besser über Sinn und Unsinn des Leibniz-Preises diskutieren, als mit denjenigen, die ihn erhalten haben! Neben Preisträgerinnen und Preisträgern zählten zu den rund 150 Gästen des Leibniz-Kolloquiums, zu dem die DFG am 25. März 2015 ins Wissenschaftszentrum Bonn geladen hatte, auch ausgewählte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Nachwuchsprogrammen der DFG sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaftspolitik, Forschungsförderung und Medien.

Nach der Begrüßung von DFG-Präsident Professor Peter Strohschneider, der zu einem „optimistischen Gespräch über einen optimistischen, weil zutiefst wissenschaftsfreundlichen Preis“ einlud, betrachtete ein Leibniz-Preisträger aus dem Jahr 2000, Professor Dr. Klaus Fiedler (Kognitive Sozialpsychologie, Heidelberg), „Die systemischen Funktionen von Wissenschaftspreisen“.

Ein Forum für persönliche Erfahrungen mit einem Leibniz-Preis bot die anschließende Interviewrunde „Beflügelnd – Der Leibniz-Preis und seine Wirkungen“ mit Professor Dr. Hannah Monyer (Heidelberg), Professor Dr. Oliver Primavesi (München) und Professor Dr.-Ing. Dierk Raabe (Düsseldorf). Nicht die Ehre des Preises sei ihnen das höchste Gut, so die Preisträgerinnen und Preisträger, und auch nicht das Preisgeld, das sie, wie einige offen bemerkten, auch anders hätten erlangen können. Das Besondere sei die Freiheit, die „das Geschäft selbstbestimmter und beschwingter laufen“ lasse (Dierk Raabe, Preisträger 2002). Sie ermögliche „die höchste Originalität, nämlich Entschleunigung“ (Christoph Markschies, Preisträger 2001), und lasse Raum auch für „Scheitern, auf das dann wieder Erfolg folgen kann“ (Michael Famulok, Preisträger 2002).

Nach einer Mittagspause in der benachbarten Geschäftsstelle der DFG, bei der die Gäste auch live Jazz-Musik und eine Fotoausstellung mit Motiven aus der Arbeit der Ausgezeichneten genießen konnten, stand im nächsten Programmpunkt der Exzellenz-Begriff zur Diskussion. An der Interviewrunde „Exzellenz mit Anziehungskraft“ beteiligten sich Professor Dr. Rainer Forst (Frankfurt a.M.), Professor Dr. Christine Silberhorn (Paderborn) und Professor Holger Wormer (Dortmund).

Einen Ausblick auf bestehende und künftige Konturen des Gottfried Wilhelm Leibniz-Programms lieferte zum Ende des Kolloquiums schließlich die Podiumsdiskussion „Freiräume – Zur Zukunft des Leibniz-Preises“ mit Professor Dr. Thomas Carell, Professor Dr. Friedrich Wilhelm Graf (beide München), Professor Dr. Amélie Mummendey (Jena) und DFG-Präsident Professor Dr. Peter Strohschneider. Durchaus kontrovers wurde dabei die Frage nach einer Anschlussförderung diskutiert, sei es in der DFG oder auf anderer, etwa europäischer Ebene. Auch über die Beobachtung, dass der Leibniz-Preis außerhalb Deutschlands relativ wenig sichtbar sei, tauschten sich die Anwesenden aus. Doch am Ende stand die Feststellung, dass das Gottfried Wilhelm-Leibniz-Programm und die damit einhergehende Freiheit ein hohes Gut in der deutschen Wissenschaftslandschaft sei.

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