Leibniz-Lecture in Bonn

Berliner Literaturwissenschaftler Steffen Martus deutet in neuer Weise das Zeitalter der Aufklärung

Blick ins Auditorium während der Leibniz-Lecture in Bonn
Blick ins Auditorium während der Leibniz-Lecture in Bonn
© Laubertphoto, Bonn

Epochenphänomenen auf der Spur: „Die Entdeckung der Unmündigkeit“ und „Philosophischer Geschmack in der Aufklärung“ standen im Mittelpunkt der Leibniz-Vorlesung des Literaturwissenschaftlers Steffen Martus am 16. Februar 2016 in Bonn. Auf Einladung des Bonner Universitätsclubs und der DFG machte der Leibniz-Preisträger von der Humboldt-Universität zu Berlin am Beispiel des Universalgelehrten und Philosophen Christian Wolff sichtbar, wie im 18. Jahrhundert eine neue Kultur des Argumentierens und Urteilens entstand. Dabei spielten ästhetische Geschmacksfragen eine wegweisende Rolle. Im Ergebnis sollte der sogenannte Wolffianismus, wie Martus in inspirierender Weise vor Augen führte, die neue, folgenreiche „Denkungsart seines Zeitalters“ anstoßen.

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