Europa-Preis 2015:

Auf dem Weg nach Mailand

Dr. Frank Zuther (Leiter Finanzen und Förderung Jugend forscht) mit den Preisträgerinnen und Preisträgern
Dr. Frank Zuther (Leiter Finanzen und Förderung Jugend forscht), Anselm von Wangenheim, Felicitas Kaplar, Levin Winzinger, Larissa Roth, Daniel Riesterer, Jakob Dichgans, Lumen Haendler und Lukas Stockner
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Am 17. Juli 2015 haben die acht Siegerinnen und Sieger des DFG-Europa-Preises 2015 im Rahmen des Bundeswettbewerbs „Jugend forscht“ die DFG-Geschäftsstelle in Bonn besucht, um sich unter professioneller Anleitung auf den bevorstehenden European Union Contest for Young Scientists (EUCYS) in Mailand vom 17. bis 22. September vorzubereiten. Den Europa-Preis erhielten zwei Einzelforscher sowie zwei Gruppen im Rahmen der „Jugend forscht“ Preisverleihung vom 26. bis 30. Mai 2015 in Ludwigshafen.

Die Preisträgerinnen und Preisträger bei einer Konzentrationsübung - denn nur wer fokussiert ist, kann einen guten Vortrag halten und die Jury überzeugen.
Die Preisträgerinnen und Preisträger bei einer Konzentrationsübung - denn nur wer fokussiert ist kann die Jury überzeugen.
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Die Preisträgerinnen und Preisträger im Überblick: Anselm von Wangenheim vom Schülerforschungszentrum Nordhessen aus Kassel errang den Bundessieg im Fachgebiet Physik für seine Konstruktion eines Roboters, der selbst auf nur einem Bein stabil stehen und sich fortbewegen kann. Lukas Stockner, mit dem „Preis des Bundespräsidenten für eine außergewöhnliche Arbeit“ ausgezeichnet, ist Schüler am Maria-Ward-Gymnasium im bayerischen Altötting und hat mithilfe spezieller Methoden der Computergrafik und mathematisch-statistischer Anwendungen ein Verfahren entwickelt, mit dem sich Lichtbrechungen etwa von gefüllten Gläsern oder transparenten Edelsteinen fotorealistisch darstellen lassen. Jakob Dichgans, Daniel Riesterer und Lumen Haendler aus dem baden-württembergischen Überlingen konstruierten eine Anlage, die klimaschädliches Kohlendioxid in einem laufenden Prozess in Methan umwandelt, das wiederum als Energiespeicher dient. Larissa Roth, Felicitas Kapler und Levin Winziger bilden das Team vom Hanns-Seidel-Gymnasium im bayerischen Hösbach, das für ein Verfahren zur Herstellung von industriell wichtigen Olefinen wie Ethen und Propen aus nachwachsenden Rohstoffen ausgezeichnet wurde.

Poster mit Mindmaps dienen beim freien Vortragen als Hilfestellung.
Poster mit Mindmaps dienen beim freien Vortragen als Hilfestellung.
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Zu Gast bei der DFG

Nach der Begrüßung in der DFG-Geschäftsstelle nahm die Kommunikationstrainerin Katja Schleicher die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler unter ihre Fittiche und übte mit ihnen die publikumswirksame Präsentation ihrer Forschung. Dabei verriet sie den Schülerinnen und Schülern allerhand Tipps und Tricks, wie sie ihren mündlichen Vortrag – den sie in Mailand in englischer Sprache halten müssen – noch verbessern können: Beispielsweise durch eine kreative Einleitung oder indem sie ihre Körpersprache bewusst einsetzen und die Alltagrelevanz ihrer Forschung betonen. Dass auch die Stimme ein wichtiges Element der Kommunikation ist und trainiert werden will, erlebten die acht Jugendlichen in Stimm- und Sprachübungen unter anderem mit Korken oder Kugelschreibern. Dabei gab es den einen oder anderen Heiterkeitsausbruch – Vorbereitung muss nicht immer bierernst sein.

Am Ende des Tages waren die Schüler begeistert von dem individuellen Coaching und freuen sich nun darauf, das Gelernte erst einmal bei den Mentoren auszuprobieren, die die DFG für Sie ausgesucht hat. Die Mentorinnen und Mentoren fördert die DFG etwa im Emmy Noether-Programm. Nach dem Austausch mit diesen erfahreneren Personen gilt es, dieses Können bei ihrer Projektpräsentation in Mailand umzusetzen.

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