Podiumsdiskussion

„Welchen Takt hat die Stadt der Zukunft?“

„Kunst, Kultur, Kontroversen – Wissenschaft in Bonn“: Hochkarätiges Podium diskutiert im Arithmeum den Wandel von Zeitstrukturen in der gesellschaftlichen und persönlichen Wahrnehmung

Die fünfte Veranstaltung der Reihe „Kunst, Kultur, Kontroversen – Wissenschaft in Bonn“ im licht-modernen Foyer des Bonner Arithmeum
Zum fünften Mal „Kunst, Kultur, Kontroversen“ im Bonner Arithmeum
© DFG / Jan Schumacher
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Die fünfte Veranstaltung der Reihe „Kunst, Kultur, Kontroversen – Wissenschaft in Bonn“ im licht-modernen Foyer des Bonner Arithmeum
Zum fünften Mal „Kunst, Kultur, Kontroversen“ im Bonner Arithmeum
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DFG-Generalsekretärin Dorotheee Dzwonnek begrüßt die Diskutanten und Besucher des Abends
DFG-Generalsekretärin Dorotheee Dzwonnek begrüßt die Diskutanten und Besucher des Abends
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Die Gesprächsrunde
Moderiert von dem Bonner Geografen Michael Lobeck (2.v.r.), diskutierten auf dem Podium und mit dem Publikum (v.l).: Caroline Kramer, Martina Löw und Friedrich von Borries
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“Welchen Takt hat die Stadt der Zukunft?“ – die Diskutanten machten verschiedene Dimensionen sichtbar
“Welchen Takt hat die Stadt der Zukunft?“ – die Diskutanten machten verschiedene Dimensionen sichtbar
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Ein aufmerksames Publikum verfolgt die Diskussionen
Ein aufmerksames Publikum verfolgt die Diskussionen
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Ein kleiner Empfang bot die Möglichkeit zum vertiefenden Nachgespräch an diesem Abend
Ein kleiner Empfang bot die Möglichkeit zum vertiefenden Nachgespräch an diesem Abend
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Ganz im Zeichen des Wissenschaftsjahres 2015 „Zukunftsstadt“ stand die fünfte Veranstaltung der Reihe „Kunst, Kultur, Kontroversen – Wissenschaft in Bonn“. Auf Einladung von DFG-Generalsekretärin Dorothee Dzwonnek diskutierten im Foyer des Arithmeums die Berliner Planungs- und Architektursoziologin Professor Martina Löw, die Karlsruher Humangeografin und Geoökologin Professor Caroline Kramer und der Architekt und Designtheoretiker Professor Friedrich von Borries von der Hochschule für bildende Künste Hamburg Fragen zum Wandel der Stadt in der Zeit. Moderiert von dem Bonner Geografen Michael Lobeck, stand die Diskussion unter der Leitfrage „Welchen Takt hat die Stadt der Zukunft?“

Deutlich wurde, wie zentral und vielschichtig sich gesellschaftliche Transformationen in der individuellen Verfügbarkeit, noch mehr aber in der kollektiven Wahrnehmung von Zeit niederschlagen. Am Ende der Diskussionen auf dem Podium und mit dem Publikum stand die Frage, wie eine lebens- und liebenswerte Stadtkultur zukünftig aussehen könnte. Das ist nicht nur eine Frage für die Wissenschaft, sondern ebenso für die Politik. Eine moderne und lebendige Stadt müsse „möglichst viele Takte anbieten“ können, in städtischen Büros, im Personennahverkehr oder bei den Freizeitangeboten, um verschiedenen Bedürfnissen Rechnung tragen zu können, unterstrich zum Beispiel Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch. Das fand Zuspruch aber auch Widerspruch, bevor der Moderator die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einem viel sagenden Bonmot des Jazztrompeters Miles Davis in den Sommerabend entließ: „Zeit ist nicht die Hauptsache. Sie ist das Einzige.“

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