Acht Europa-Preise bei „Jugend forscht“

Die diesjährigen Europa-Preisträgerinnen und -Preisträger mit DFG-Vizepräsidentin Marlis Hochbruck (rechts)
Die diesjährigen Europa-Preisträgerinnen und -Preisträger mit DFG-Vizepräsidentin Marlis Hochbruck (rechts)
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Impressionen der Preisverleihung

50. Bundeswettbewerb „Jugend forscht“
50. Bundeswettbewerb „Jugend forscht“
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Grußwort des Bundespräsidenten Joachim Gauck
Grußwort des Bundespräsidenten Joachim Gauck
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Finale mit den Laudatoren
Finale mit den Laudatoren
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Jakob Dichgans, Daniel Riesterer und Lumen Haendler (Mitte), Preis für die beste interdisziplinäre Arbeit und Europa-Preis 2015
Jakob Dichgans, Daniel Riesterer und Lumen Haendler (Mitte), Preis für die beste interdisziplinäre Arbeit und Europa-Preis 2015
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Anselm von Wangenheim (rechts neben Bundespräsidenten Gauck), Bundessieg im Fach Physik und Europa-Preis 2015
Anselm von Wangenheim (rechts neben Bundespräsidenten Gauck), Bundessieg im Fach Physik und Europa-Preis 2015
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Die diesjährigen Europa-Preisträgerinnen und -Preisträger mit DFG-Vizepräsidentin Marlis Hochbruck (rechts)
Die diesjährigen Europa-Preisträgerinnen und -Preisträger mit DFG-Vizepräsidentin Marlis Hochbruck (rechts)
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Gruppenbild mit allen Preisträgern der 4. Plätze u.a. mit Larissa Roth, Felicitas Kaplar und Levin Winzinger, Europa-Preis 2015
Gruppenbild mit allen Preisträgern der 4. Plätze u.a. mit Larissa Roth, Felicitas Kaplar und Levin Winzinger, Europa-Preis 2015
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Lukas Stockner, Preis des Bundespräsidenten für eine außergewöhnliche Arbeit und Europa-Preis 2015
Lukas Stockner, Preis des Bundespräsidenten für eine außergewöhnliche Arbeit und Europa-Preis 2015
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Jakob Dichgans, Prof. Dr. Johanna Wanka, Lumen Haendler, Daniel Riesterer und die Moderatorin Dr. Susanne Holst
Jakob Dichgans, Prof. Dr. Johanna Wanka, Lumen Haendler, Daniel Riesterer und die Moderatorin Dr. Susanne Holst
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Prof. Dr. Ferdi Schüth mit dem Bundessieger im Fach Physik, Anselm von Wangenheim, Europa-Preis 2015
Prof. Dr. Ferdi Schüth mit dem Bundessieger im Fach Physik, Anselm von Wangenheim, Europa-Preis 2015
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Prof. Dr. Marlis Hochbruck, Vize-Präsidentin der DFG, stellt den Europa-Preis vor (rechts: Moderatorin Dr. Susanne Holst)
Prof. Dr. Marlis Hochbruck, Vize-Präsidentin der DFG, stellt den Europa-Preis vor (rechts: Moderatorin Dr. Susanne Holst)
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Der Schweizer Künstler Mädir Eugster mit einer Gleichgewichts-Skulptur
Der Schweizer Künstler Mädir Eugster mit einer Gleichgewichts-Skulptur
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Drei erste Plätze und ein vierter Platz beim 50-jährigen Jubiläum von „Jugend forscht“ – für acht junge Forscherinnen und Forscher war dies jetzt beim Finale von Deutschlands größtem Wettbewerb für forschungsbegeisterte Schüler und Jugendliche in Ludwigshafen bereits ein besonderer Grund zur Freude. Doch damit nicht genug: Zusätzlich zu ihren „Jugend forscht“-Preisen wurden die sechs Jungforscher und zwei Jungforscherinnen auch mit dem „Europa-Preis“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ausgezeichnet. Er soll sie gezielt auf den europäischen Nachwuchsforscher-Wettbewerb „European Union Contest for Young Scientists“ (EUCYS) im September in Mailand vorbereiten.

Der Europa-Preis der DFG ging in diesem Jahr an jeweils zwei Einzelforscher und zwei Forschungsteams. Der 18-jährige Lukas Stockner erhielt die Auszeichnung zusätzlich zum „Preis des Bundespräsidenten für eine außergewöhnliche Arbeit“: Der Schüler vom Maria-Ward-Gymnasium im bayerischen Altötting entwickelte mithilfe spezieller Methoden der Computergrafik und mathematisch-statistischer Anwendungen ein Verfahren, mit denen sich Lichtbrechungen etwa von gefüllten Gläsern oder transparenten Edelsteinen fotorealistisch darstellen lassen.

Der ebenfalls 18 Jahre alte Anselm von Wangenheim vom Schülerforschungszentrum Nordhessen aus Kassel errang den Bundessieg im Fachgebiet Physik und den Europa-Preis für seine Konstruktion eines Roboters, der selbst auf nur einem Bein stabil steht und sich fortbewegen kann. Möglich macht dies die geschickte Anpassung der Rotationsgeschwindigkeit eines Schwungrads, die den sogenannten Monopod vor dem Umfallen bewahrt.

Mit dem „Preis der Bundesministerin für Bildung und Forschung für die beste interdisziplinäre Arbeit“ und dem Europa-Preis wurden Jakob Dichgans (17 Jahre alt), Daniel Riesterer und Lumen Haendler (beide 18 Jahre alt) ausgezeichnet. Die drei Schüler aus dem baden-württembergischen Überlingen konstruierten eine Anlage, die klimaschädliches Kohlendioxid in einem laufenden Prozess in Methan umwandelt, das wiederum als Energiespeicher dient. Überreicht wurden die Europa-Preise in Ludwigshafen von DFG-Vizepräsidentin Professor Dr. Marlis Hochbruck. Mit ihnen ist auch in diesem Jahr vor allem die Einladung zum europäischen Jungforscher-Wettbewerb EUCYS verbunden, der vom 17. bis 22. September in Mailand stattfindet. Da die oberitalienische Metropole derzeit zugleich Schauplatz der Weltausstellung Expo ist, konnte in diesem Jahr jedes teilnehmende Land ein zusätzliches Projekt nominieren, das zum Oberthema der Expo „Feeling the Planet, Energy for Life“ passt. Den damit vergebenen vierten Europa-Preis erhielten in Ludwigshafen die 17-jährige Larissa Roth, die 18-jährige Felicitas Kapler und der 16-jährige Levin Winziger. Das Team vom Hanns-Seidel-Gymnasium im bayerischen Hösbach entwickelte ein Verfahren zur Herstellung von industriell wichtigen Olefinen wie Ethen und Propen aus nachwachsenden Rohstoffen und hatte damit auch bereits einen vierten Preis in der „Jugend forscht“-Sparte Chemie gewonnen.

Alle acht ausgezeichneten Jungforscherinnen und Jungforscher werden zur Vorbereitung auf den EUCYS-Wettbewerb von Mentoren betreut und auch nach Mailand begleitet. Die Mentoren werden von der DFG unter den von ihr geförderten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, etwa im Emmy Noether-Programm, ausgewählt. Weiterer Bestandteil des zudem mit 1000 Euro dotierten Europa-Preises ist ein Sprach- und Präsentationstraining für die Schüler und Jugendlichen. Mit dem in dieser Form seit 2010 vergebenen Preis will die DFG unterstreichen, welche Bedeutung die Internationalisierung und die Vernetzung zwischen den Wissenschaftlergenerationen für eine erfolgreiche Forscherkarriere haben. Bei den seitdem stattfindenden EUCYS-Wettbewerben landeten die Europa-Preisträger regelmäßig auf vorderen Plätzen.

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