Wissen – Köpfe – Innovationen: Kompetenz für Deutschland

Veranstaltung der Forschungsorganisationen im Rahmen des Pakts für Forschung am 20. Februar 2013 in Berlin

Der DFG-Stand zum Erkenntnistransfer - Besuch von Professor Matthias Kleiner (2.v.l.)
Der DFG-Stand zum Erkenntnistransfer - Besuch von Professor Matthias Kleiner (2.v.l.)
© DFG

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Innovationen sind Motoren der Wirtschaft und Voraussetzung für Wohlstand und Wachstum eines Landes. Die Frage, wie Innovationen aus der Wissenschaft auf den Markt gebracht sowie Spitzenkräfte und Nachwuchs gefördert werden können, stand im Mittelpunkt einer Veranstaltung  im Rahmen des „Pakts für Forschung und Innovation“ am 20. Februar 2013 in Berlin.

Rund 150 Gäste aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft waren der Einladung in das Spreepalais am Dom in Berlin gefolgt. Unter dem Motto „Wissen – Köpfe – Innovationen: Kompetenz für Deutschland“ stellten neben der einladenden Fraunhofer-Gesellschaft die DFG sowie die Max-Planck-Gesellschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft und die Leibniz-Gemeinschaft ihre Initiativen und Erfolgsprojekte für die Zukunftsfähigkeit des Standorts Deutschland vor. In einer gemeinsamen Podiumsdiskussion mit Vertretern aus der Wirtschaft wurden Strategien, Potenziale und Visionen für ein prosperierendes Hochtechnologieland diskutiert.

Professor Matthias Kleiner, bis Ende 2012 Präsident der DFG, beleuchtete in einem Impulsvortrag das Thema „Was nützt Wissenschaft?“. Er hatte während seiner Amtszeit einen Schwerpunkt auf den Erkenntnistransfer gelegt.

Vom Technologietransfer zum Erkenntnistransfer

Die DFG setzt sich schon seit Langem das Ziel, den Austausch von Erkenntnissen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sowie dem öffentlichen Bereich stärker zu unterstützen. Dabei sieht sie auch in den Disziplinen außerhalb der Ingenieurwissenschaften ein großes Potenzial. Von einem verstärkten Erkenntnistransfer erhofft sich die DFG einen doppelten Effekt: Zum einen kann er zu mehr wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Innovationen führen. Zum anderen können solche Prozesse ihrerseits der Wissenschaft zugute kommen. Denn im Sinne eines Wechselspiels von Geben und Nehmen wirft der Erkenntnistransfer auch neue wissenschaftliche Fragestellungen auf, die ihrerseits zu weiterer Grundlagenforschung führen. Deshalb können in „Transferprojekten“ DFG-geförderte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammen mit Anwendungspartnern Erkenntnisse weiterentwickeln und nutzbar machen. Bislang hat die DFG mehr als 100 solcher Transferprojekte in allen wissenschaftlichen Disziplinen gefördert.

Der DFG-Stand im Berliner Spreepalais
Der DFG-Stand im Berliner Spreepalais
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Investitionen für die Zukunft

Der Pakt für Forschung und Innovation, 2005 von den Regierungschefs von Bund und Ländern beschlossen, sichert den Forschungs- und Förderorganisationen bis 2015 eine jährliche Steigerung ihres Budgets um fünf Prozent. Einmal im Jahr organisieren die Einrichtungen im Wechsel eine Veranstaltung zu einem der Kernthemen des Pakts – für den "Transfer" eben die Fraunhofer-Gesellschaft. Im Jahr 2011 hatte die DFG zum Thema „Internationalisierung der Forschung:  Die Kraft der Vernetzung von Menschen und Ideen“ eingeladen.

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© 2010-2016 DFG Aktualisierungsdatum: 26.02.2013Sitemap  |  Impressum  |  Datenschutzhinweise  |  Kontakt  |  Service

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