Ausgezeichnete Wissenschaft

v.l.n.r.: vorn: Prof. Kurts, Prof. Rajewsky, Staatssekretärin Quennet-Thielen, Ministerin Ahnen, Prof. Wohlmuth, Prof. Pannewick, DFG-Präsident Prof. Kleiner, Prof. Riebesell, hinten: Prof. Sanders, Prof. Forst, Prof. Mann, Prof. Hartmann, Prof. Brecht, Prof. Wrachtrup
v.l.n.r.: vorn: Prof. Kurts, Prof. Rajewsky, Staatssekretärin Quennet-Thielen, Ministerin Ahnen, Prof. Wohlmuth, Prof. Pannewick, DFG-Präsident Prof. Kleiner, Prof. Riebesell, hinten: Prof. Sanders, Prof. Forst, Prof. Mann, Prof. Hartmann, Prof. Brecht, Prof. Wrachtrup
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Impressionen der Preisverleihung

Gastgeber Professor Matthias Kleiner, Präsident der DFG
Gastgeber Professor Matthias Kleiner, Präsident der DFG
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Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen
Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen
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Doris Ahnen, Stellvertretende Vorsitzende der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz des Bundes und der Länder
Doris Ahnen, Stellvertretende Vorsitzende der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz des Bundes und der Länder
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Die 27. Verleihung des Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
Die 27. Verleihung des Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
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Preisträger Michael Brecht mit DFG-Präsident Matthias Kleiner
Preisträger Michael Brecht mit DFG-Präsident Matthias Kleiner
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Preisträger Rainer Forst mit DFG-Präsident Matthias Kleiner
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Preisträger Gunther Hartmann mit DFG-Präsident Matthias Kleiner
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Preisträger Christian Kurts mit DFG-Präsident Matthias Kleiner
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Preisträger Matthias Mann mit DFG-Präsident Matthias Kleiner
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Preisträgerin Friederike Pannewick mit DFG-Präsident Matthias Kleiner
Preisträgerin Friederike Pannewick mit DFG-Präsident Matthias Kleiner
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Preisträger Nikolaus Rajewsky mit DFG-Präsident Matthias Kleiner
Preisträger Nikolaus Rajewsky mit DFG-Präsident Matthias Kleiner
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Preisträger Ulf Riebesell mit DFG-Präsident Matthias Kleiner
Preisträger Ulf Riebesell mit DFG-Präsident Matthias Kleiner


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Preisträger Peter Sanders mit DFG-Präsident Matthias Kleiner
Preisträger Peter Sanders mit DFG-Präsident Matthias Kleiner
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Preisträgerin Barbara Wohlmuth mit DFG-Präsident Matthias Kleiner
Preisträgerin Barbara Wohlmuth mit DFG-Präsident Matthias Kleiner
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Preisträger Jörg Wrachtrup mit DFG-Präsident Matthias Kleiner
Preisträger Jörg Wrachtrup mit DFG-Präsident Matthias Kleiner
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Die Preisträger Nikolaus Rajewsky und Friederike Pannewick
Die Preisträger Nikolaus Rajewsky und Friederike Pannewick
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Die Preisträger Rainer Forst und Michael Brecht
Die Preisträger Rainer Forst und Michael Brecht
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Die Preisträger Friederike Pannewick und Rainer Forst
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Die Preisträger Jörg Wrachtrup und Barbara Wohlmuth
Die Preisträger Jörg Wrachtrup und Barbara Wohlmuth
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Mit jeweils 2,5 Millionen Euro Preisgeld können die ausgezeichneten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Forschung weiter vorantreiben
Mit jeweils 2,5 Millionen Euro Preisgeld können die ausgezeichneten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Forschung weiter vorantreiben
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Die Bundessieger „Jugend forscht“ mit DFG-Präsident Matthias Kleiner
Die Bundessieger „Jugend forscht“ mit DFG-Präsident Matthias Kleiner
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Preisträger Gunther Hartmann mit Tochter und DFG-Generalsekretärin Dorothee Dzwonnek
Preisträger Gunther Hartmann mit Tochter und DFG-Generalsekretärin Dorothee Dzwonnek
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Rund 250 Gäste aus Wissenschaft, Politik und Medien besuchten die diesjährige Verleihung des Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises
Rund 250 Gäste aus Wissenschaft, Politik und Medien besuchten die diesjährige Verleihung des Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises
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v.l.n.r.: vorn: Prof. Kurts, Prof. Rajewsky, Staatssekretärin Quennet-Thielen, Ministerin Ahnen, Prof. Wohlmuth, Prof. Pannewick, DFG-Präsident Prof. Kleiner, Prof. Riebesell, hinten: Prof. Sanders, Prof. Forst, Prof. Mann, Prof. Hartmann, Prof. Brecht, Prof. Wrachtrup
v.l.n.r.: vorn: Prof. Kurts, Prof. Rajewsky, Staatssekretärin Quennet-Thielen, Ministerin Ahnen, Prof. Wohlmuth, Prof. Pannewick, DFG-Präsident Prof. Kleiner, Prof. Riebesell, hinten: Prof. Sanders, Prof. Forst, Prof. Mann, Prof. Hartmann, Prof. Brecht, Prof. Wrachtrup
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Leidenschaft, Neugier, Ausdauer und Risikobereitschaft – das sind nur einige herausragende Qualitäten der elf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die am 27. Februar in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften mit dem Gottfried Wilhelm-Leibniz-Preis der DFG ausgezeichnet wurden. Im Beisein von rund 250 Gästen aus Wissenschaft, Medien und Politik wurden die wichtigsten Auszeichnungen und zugleich Förderpreise für Forschung in Deutschland zum 27. Mal verliehen.

„Mit dem Leibniz-Programm verbessern wir die Arbeitsbedingungen herausragender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, erweitern ihre Forschungsmöglichkeiten, entlasten sie von administrativen Arbeiten und erleichtern es ihnen, besonders qualifizierten Nachwuchs in ihre Arbeitsgruppen zu holen“ betonte DFG-Präsident Matthias Kleiner in seiner Begrüßungsrede. Das besondere Vertrauen in die ausgezeichneten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, nicht nur seitens der Deutschen Forschungsgemeinschaft als Forschungsförderer, sondern mehr noch seitens der Politik als Finanzier unserer Forschungsförderung, sei eine verlässliche Basis, so Kleiner.

Von Seiten der Politik überbrachte Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen Grüße der aufgrund einer Abstimmung im Bundestag verhinderten Bundesministerin für Bildung und Forschung, Professor Annette Schavan. „Die Leibniz-Preisträger tragen dazu bei, dass wir den Menschen und seine Umwelt besser verstehen. Ihre Forschungsleistung und die stimulierende Wirkung auf die Wissenschaft insgesamt sind das, was sich eine Gesellschaft er-hofft, wenn Sie Hochschulen und außeruniversitäre Forschung finanziert und wissenschaftlichen Nachwuchs fördert“ sagte Staatssekretärin Quennet-Thielen. Im Weiteren betonte sie, dass die Aufgabe der Politik eine vielfältige und differenzierte Ermöglichung von Bildung und Forschung sei, beispielsweise mit Hilfe des Hochschulpaktes, der Exzellenzinitiative, des Pakts für Forschung und Innovation und ebenso der vielfältigen Förderung des BMBF. Der Leibniz-Preis stehe dabei insbesondere für das kostbare Ideal der wissenschaftlichen Freiheit.

Die Staatsministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur in Rheinland-Pfalz, Doris Ahnen, die zugleich Stellvertretende Vorsitzende der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) des Bundes und der Länder ist, betonte besonders, dass das System der Beurteilung durch unabhängige Wissenschaftler ein schützenswertes Instrument der Forschungsförderung sei, das im internationalen Vergleich seinesgleichen suche. „Es gilt daher Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen zu fördern, die innovative Forschung vorantreiben, sowohl als Einzelforscherinnen und Forscher oder als Leuchttürme in einem Verbund“ so Ahnen. Als Wunsch für die Zukunft äußerte sie, dass besonders die Wissenschaftlerinnen noch stärker gefördert werden sollten.

Im Mittelpunkt der Preisverleihung standen aber nicht die Grußworte aus Wissenschaft und Politik, sondern die Wissenschaftler selbst. Sie zeichnen sich durch herausragende Forschung aus, die in Fachbereichen, die von der politischen Philosophie bis zur Ozeanografie reichen, bahnbrechende Erkenntnisse gewonnen und damit die internationale Wissenschaft bereichert hat. Für weitere herausragende Forschungsvorhaben dienen den Preisträgern nun jeweils bis zu 2,5 Millionen Euro, die für sieben Jahre in voller Freizügigkeit für die eigene Forschung verwendet werden können. Mehr als 450 Millionen Euro wurden in den vergangenen 27 Jahren so mit viel Vertrauen an 288 Preisträger und 36 Preisträgerinnen vergeben.

Der diesjährige Leibniz-Preis für den Berliner Neurophysiologen Michael Brecht ehrt einen Wissenschaftler, der mit originellen Forschungsansätzen und innovativen Techniken Pionierarbeit in der Neurobiologie geleistet hat. Der Frankfurter Philosoph Rainer Forst gilt national und international als der wichtigste deutsche politische Philosoph der Generation „unter 50“ und wurde für seine kritische Auseinandersetzung mit den Grundbegriffen „Gerechtigkeit“, „Toleranz“ und „Rechtfertigung“ ausgezeichnet. Wegweisende Entdeckungen zur Aufklärung der Wirkungsweise der körpereigenen Abwehrsysteme haben die Bonner Immunologen Gunther Hartmann und Christian Kurts gemacht und erhalten dafür gemeinsam den Leibniz-Preis. Ohne die Arbeiten des Münchner Biochemikers und Leibniz-Preisträgers Matthias Mann wäre die moderne Biologie im Grunde nicht möglich. Als außergewöhnlich einfallsreicher und erfolgreicher Methodenentwickler und -anwender hat der Biochemiker die Erfassung aller Proteine von biologischen Systemen geprägt. Der Leibniz-Preis für die Marburger Arabistin Friederike Pannewick ist der erste für die Arabistik überhaupt. Er zeichnet eine Wissenschaftlerin aus, die die interdisziplinäre Neuausrichtung ihres Faches und der Nahoststudien in Deutschland insgesamt wesentlich vorangetrieben hat. Der Berliner Systembiologe Nikolaus Rajewsky hat neue Maßstäbe in der Systembiologie gesetzt und darüber hinaus die Lebenswissenschaften insgesamt bereichert. Für seine Forschungen zum Ozeanwandel, einer der weitreichendsten Begleit- und Folgeerscheinungen des vom Menschen verursachten Klimawandels, erhält der Ozeanograph Ulf Riebesell aus Kiel den Leibniz-Preis. Mit dem Informatiker Peter Sanders vom KIT wird ein international höchst anerkannter Forscher auf dem Gebiet der Algorithmik mit dem Leibniz-Preis ausgezeichnet. Der Karlsruher Informatiker gilt insbesondere als Schlüsselfigur des „algorithm engineering“. Barbara Wohlmuth erhält als numerische Mathematikerin von der TU München den Leibniz-Preis für ihre Forschungsleistungen in der Numerischen Mathematik, die unmittelbare Anwendungen im Gebiet des wissenschaftlichen und ingenieurtechnischen Rechnens ermöglichen. Ein völlig neuartiges und sehr erfolgreiches Forschungsgebiet an der Schnittstelle zwischen Festkörperphysik und Quantenoptik, hat der Stuttgarter Physiker Jörg Wrachtrup erschlossen.

Rainer Forst, einer der beiden Geisteswissenschaftler unter den Preisträgern, dankte im Namen aller Preisträger für die besondere Auszeichnung: „Niemand denkt und forscht im luftleeren Raum. So danken wir all denen, von denen wir gelernt haben, indem wir mit ihnen zusammenarbeiten durften und dürfen, von akademischen Lehrern und Lehrerinnen über Kollegen und Kolleginnen, die einen vor Fehlern bewahrten, bis zu Postdocs, Doktoranden und Doktorandinnen und Studierenden, die die eigene Arbeit bereichern“. Weiter dankte Forst für die Möglichkeit, mit den Preisgeldern nicht nur die „märchenhafte Freiheit“ des Forschern genießen zu können, wie der einstige Präsident der DFG, Hubert Markl es seinerzeit ausdrückte, sondern ebenso Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaft-lern eine Karriere eröffnen zu können, wie vielen der Preisträgern einst selbst.

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