SFB-Erfahrungen in Zitaten

Wie sind die Erfahrungen verschiedener Personen mit dem Programm Sonderforschungsbereiche? Wir haben gesammelt:

"Ich arbeite seit 1978 mit nur ganz kurzen Unterbrechungen in Sonderforschungsbereichen, also seit 40 Jahren - und bin immer noch ganz begeistert von den damit verbundenen Möglichkeiten als Forscher."

Prof. Dr. Christoph Peters, Sprecher des SFB 850, Freiburg

"Die Entscheidung im Bewilligungsausschuss für die Sonderforschungsbereiche steht ganz am Ende des Antragstellung für einen SFB. Die Mitarbeit in einem solchen Gremium als Landesvertreterin ist dabei leicht und interessant sowie schwer zugleich. Leicht, weil man verfolgen kann, wie effizient die Selbstverwaltung der Wissenschaft funktioniert, welche spannenden, innovativen und hochaktuellen Themen an den Hochschulen und Forschungseinrichtungen bearbeitet werden, schwer, weil nicht immer nur positive Entscheidungen zu treffen sind."

Dr. Annerose Beck, Ländervertreterin für Sachsen, Bewilligungsausschuss für die Sonderforschungsbereiche

"SFB sind das vielleicht wichtigste Format, um in der Wissenschaft Dialoge zu entwickeln."

Prof. Dr. Ernst Schmachtenberg, ehemaliger Rektor der RWTH Aachen

"Wenn man im Ausland arbeitet, kann man in Deutschland tätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler oder Nachwuchsforscher nur um die Möglichkeit beneiden, im Rahmen eines SFB auf höchstem Niveau und mit kurzen Wegen interdisziplinär zusammenzuarbeiten."

Prof. Dr. Claudia Veigel, Teilprojektleiterin im SFB 863 in München, die von 1995 bis 2002 in Großbritannien forschte

"Der sorgfältige Prozess zur Begutachtung von Sonderforschungsbereichen, der allen Beteiligten viel abverlangt, ist für sich bereits eine Form der Anerkennung für die harte Arbeit der beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Sowohl Antragstellende als auch Gutachtende wissen diese Vor-Ort-Begutachtungen zu schätzen: häufig werden diese auch als Forum für einen intensiven wissenschaftlichen Austausch genutzt. Das gibt dem Begutachtungsprozess einen Mehrwert."

Prof. Dr. Barbara Bröker, Gutachterin, Greifswald

"Unser SFB 642 ist ein anschauliches Beispiel dafür, wie die DFG exzellente Forschung an Universitäten durch die Einrichtung und Förderung von Sonderforschungsbereichen ermöglicht und dadurch zu strukturellen Veränderungen innerhalb der Universitäten und zu ihrer internationalen Sichtbarkeit beiträgt."

Prof. Dr. Klaus Gerwert, Sprecher des SFB 642, Bochum

"Meine neue Funktion als "Berichterstatterin" nehme ich mit einer gewissen Ehrfurcht auf. Insbesondere die unterschiedlichen Erwartungshaltungen der involvierten Parteien (von Antragstellenden bis DFG-Gremien) bedeuten viel Verantwortung, gepaart mit ebenso viel Vertrauensvorschuss, weil die objektive Bewertung und Abwägung aller Interessen eine große Herausforderung darstellt."

Prof. Dr. Birgit Meng, Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Mitglied im SFB-Bewilligungsausschuss

"Nur im Programm SFB (oder im SFB am besten) bieten sich die komplexen und langfristigen Rahmenbedingungen, die echte und tief gehende Grundlagenforschung ermöglichen."

Prof. Dr.-Ing. Karl-Ernst Wirth, Gutachter, Erlangen

"Sonderforschungsbereiche bieten hoch qualifizierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Chance, gemeinsam und disziplinübergreifend zu forschen, und zwar auf internationalem Spitzenniveau. Gleichzeitig dienen sie dem Auf- und Ausbau klar umrissener Forschungsschwerpunkte an den antragstellenden Universitäten. Sie geben damit entscheidende Anstöße für die strukturelle Weiterentwicklung, zum Beispiel mit Blick auf eine strukturierte Nachwuchsförderung oder chancengerechtere Karrierewege. In Zeiten, in denen Universitäten einen zunehmenden Anteil ihrer Forschungsaktivitäten über Drittmittel finanzieren (müssen), ist es besonders wichtig, sich zu positionieren und für den Wettbewerb aufzustellen. Insofern lassen sich Vorbereitung, Einrichtung und Koordination von Sonderforschungsbereichen als "perfektes Training" für Hochschulen verstehen, sich strukturell und profilschärfend in die Zukunft auszurichten."

Prof. Dr. Katja Becker, Vize-Präsidentin der DFG

"Der Mehrwert [eines SFB] ist, dass wir wegkommen von einem disziplinären Containerdenken. Das führt zu anderen, übergreifenden Fragestellungen, die sich vielleicht aus dem einzelnen Fach heraus ergeben, auch zur Zusammenarbeit größerer und kleiner Fächer mit ihrer jeweiligen methodischen Orientierung. Das zu verbinden bedeutet am Ender einen großen Mehrwert für alle Beteiligten."

Prof. Dr. Axel Michaels, Sprecher des SFB 619, Heidelberg

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