DFG-Neujahrsempfang 2017

„Die Gesellschaft der Wissenschaft – und warum für sie gestritten werden muss“: Strohschneider-Rede im Zeichen sich verändernder Stimmungs- und Gefährdungslagen / Mehr als 400 Gäste aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft

Neujahresempfang 2017

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Impressionen vom DFG-Neujahrsempfang 2017

Neujahrsempfang der DFG 2017 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin
Beim Neujahrsempfang der DFG 2017 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin...
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DFG-Präsident Peter Strohschneider
...begrüßte DFG-Präsident Peter Strohschneider zahlreiche Gäste...
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Gäste aus Wissenschaft und Politik
...aus Wissenschaft und Politik
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Übersichtsbild: Das Publikum der Veranstaltung
Intensives Zuhören bei der Rede des DFG-Präsidenten
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Dr. Georg Schütte und Thomas Rachel, Staatssekretäre im Bundesministerium für Bildung und Forschung
Dr. Georg Schütte und Thomas Rachel, Staatssekretäre im Bundesministerium für Bildung und Forschung
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Schmuckbild von Professor Dr. Gerold Wefer (l.), Universität Bremen, Thomas May, Generalsekretär des Wissenschaftsrates und Eva Quante-Brandt, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien Hansestadt Bremen im Gespräch
Professor Dr. Gerold Wefer (l.), Universität Bremen, Thomas May, Generalsekretär des Wissenschaftsrates und Eva Quante-Brandt, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien Hansestadt Bremen
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Prof. Andreas Zick, Communicator-Preisträger 2016
Prof. Andreas Zick, Communicator-Preisträger 2016
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Jazz-Pianist Robert Wagner
Für musikalische Untermalung sorgte der Jazz-Pianist Robert Wagner
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Fischaugenaufnahme vom Leibniz-Saal der Berlin-Brandenburgischen Akademie mit dem Podium im Zentrum
Der Leibniz-Saal gab zu wiederholtem Mal den Rahmen für den Neujahrsempfang der DFG
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Alle Jahre wieder in den ersten Januarwochen eröffnet die DFG den Reigen der Neujahrsempfänge in der Welt der Wissenschaft, Wissenschaftsorganisationen und Wissenschaftspolitik – traditionell die erste Gelegenheit für einen Blick auf die Ereignisse und Herausforderungen der kommenden Monate.

Noch vor Jahresfrist hatte mit den kurz danach anstehenden Weichenstellungen für die Fortsetzung und Weiterentwicklung der Exzellenzinitiative dabei ein konkretes wissenschaftspolitisches Thema im Mittelpunkt gestanden. In diesem Jahr waren es eher Stimmungen und Stimmungslagen, und zwar sich beunruhigend verändernde, die die DFG und ihre mehr als 400 Gäste aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft am Montag, dem 16. Januar 2017, im Leibniz-Saal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften beschäftigten. Der Brexit und die Trump-Wahl, die auch hierzulande zunehmend laut vernehmbaren Populisten und Populismen und die mit ihnen und allenthalben grassierende Experten-Skepsis, wenn nicht Experten-Feindlichkeit: Das alles lässt auch die Wissenschaften nicht unberührt.

„Die Gesellschaft der Wissenschaft – und warum für sie gestritten werden muss“, so hatte vor diesem Hintergrund Peter Strohschneider seine Neujahrsrede 2017 überschrieben. In ihr ging der DFG-Präsident der Frage nach, wie die Wissenschaft angesichts der aktuellen Gefährdungslagen für die aufgeklärte pluralistische Gesellschaft eintreten könne und wie sie dafür ihr eigenes Verhältnis zu Politik und Gesellschaft gestalten solle – Themen, die, so Strohschneider, künftig womöglich ganz neu und anders als bisher diskutiert werden müssten.

Den anschließenden Diskussionen war damit praktisch wie von selbst der Boden bereitet. Und Fortsetzungen dürften, auch jenseits dieses Abends, gewiss folgen.

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