DFG unterzeichnet Vereinbarung mit iranischer Kulturbehörde

Wissenschaftliche Kooperation mit dem Iran verstetigt

Letter of Intent 2
DFG-Präsident Prof. Strohschneider und Dr. Talebian bei der Unterzeichnung des "Letters of Intent" in Bonn
© DFG
Öffnen (jpg)

Impressionen der Treffen

Letter of Intent 2
DFG-Präsident Prof. Strohschneider und Dr. Talebian bei der Unterzeichnung des "Letters of Intent" in Bonn
© DFG


Öffnen (jpg)

Besuch bei der Vizepraesidentschaft
Die Delegationen von BMBF-Staatssekretär Dr. Schütte und der DFG bei der Vizepraesidentschaft des Irans
© DFG


Öffnen (JPG)

Delegationsbesuch beim Wissenschaftsministerium
Präsentation des Wissenschaftsministeriums zu Potentialen der internationalen Forschungskooperation
© DFG


Öffnen (jpg)

Podiumsdiskussion im MSRT
Podiumsdiskussion im Wissenschaftsministerium mit hochrangigen Vertretern der iranischen Wissenschaftslandschaft
© DFG


Öffnen (jpg)

Prof. Strohschneider mit Prof. Zargham
Prof. Strohschneider bedankt sich bei Prof. Zargham (INSF) für die Gespräche zum bestehenden Memorandum of Understanding
© DFG


Öffnen (jpg)

Delegation mit dem Vizepraesidenten der ICHTO Dr. Talebian
Max-Planck-Präsident Prof. Stratmann und Prof. Strohschneider mit dem Vizepräsident der iranischen Kulturbehörde (ICHTO), Dr. Talebian, in Isfahan
© DFG


Öffnen (JPG)

Die Delegation mit dem Vizepraesidenten der ICHTO Dr. Talebian
Die Delegationen in einem zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Garten in Kashan
© DFG


Öffnen (JPG)

Am 11. April 2017 unterzeichneten DFG-Präsident Prof. Peter Strohschneider und Dr. Mohammad Talebian, der Vize-Präsident der Iranian Cultural Heritage, Handicrafts and Tourism Organization (kurz ICHTO), in Bonn eine gemeinsame Erklärung. Mit diesem Letter of Intent, der feierlich im siebzehnten Stockwerk des World Conference Centers Bonn unterzeichnet wurde, verbindet sich für die DFG die Hoffnung, im Rahmen einer offiziellen Partnerschaft nun einen besseren Zugang zu Lizenzen und zu den Verantwortlichen für Feldforschungsaktivitäten im kulturellen Bereich im Iran zu erhalten. Dies ist jedoch nur der vorläufige Höhepunkt mehrerer Aktivitäten der DFG, die sich sehr darum bemüht, wissenschaftliche Kooperationen mit dem Iran aufzubauen und zu verstetigen.

Im Zentrum dieser Bemühungen stand im Oktober 2016 eine gemeinsame Reise von DFG-Präsident Prof. Strohschneider und Max-Planck-Präsident Prof. Martin Stratmann in den Iran, um die dortigen Potenziale in der Wissenschaft sowie mögliche Kooperationspartner zu identifizieren. Auch BMBF-Staatssekretär Dr. Georg Schütte weilte zur gleichen Zeit im Iran und nahm ebenso wie Strohschneider und Stratmann an einem Podiumsgespräch zu der Frage „What are the benefits of international research cooperation?“ teil. Der bis auf den letzten Platz gefüllte Saal zeigte das große Interesse der iranischen Wissenschaft am Forschungsstandort Deutschland. Es folgten Besuche an der University of Tehran, welche zu den bedeutendsten des Landes gehört, sowie beim Forschungsinstitut Royan, das sich die Max Planck-Institute als Vorbild genommen hat und bereits mehrere Standorte im ganzen Iran unterhält.

Delegationsbesuch beim Wissenschaftsministerium
Präsentation des Wissenschaftsministeriums zu Potentialen der internationalen Forschungskooperation
© DFG
Öffnen (jpg)

Impressionen der Treffen

Letter of Intent 2
DFG-Präsident Prof. Strohschneider und Dr. Talebian bei der Unterzeichnung des "Letters of Intent" in Bonn
© DFG


Öffnen (jpg)

Besuch bei der Vizepraesidentschaft
Die Delegationen von BMBF-Staatssekretär Dr. Schütte und der DFG bei der Vizepraesidentschaft des Irans
© DFG


Öffnen (JPG)

Delegationsbesuch beim Wissenschaftsministerium
Präsentation des Wissenschaftsministeriums zu Potentialen der internationalen Forschungskooperation
© DFG


Öffnen (jpg)

Podiumsdiskussion im MSRT
Podiumsdiskussion im Wissenschaftsministerium mit hochrangigen Vertretern der iranischen Wissenschaftslandschaft
© DFG


Öffnen (jpg)

Prof. Strohschneider mit Prof. Zargham
Prof. Strohschneider bedankt sich bei Prof. Zargham (INSF) für die Gespräche zum bestehenden Memorandum of Understanding
© DFG


Öffnen (jpg)

Delegation mit dem Vizepraesidenten der ICHTO Dr. Talebian
Max-Planck-Präsident Prof. Stratmann und Prof. Strohschneider mit dem Vizepräsident der iranischen Kulturbehörde (ICHTO), Dr. Talebian, in Isfahan
© DFG


Öffnen (JPG)

Die Delegation mit dem Vizepraesidenten der ICHTO Dr. Talebian
Die Delegationen in einem zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Garten in Kashan
© DFG


Öffnen (JPG)

Bei einem Frühstück mit Max-Planck-Alumni erfuhren die beiden Präsidenten aus erster Hand von den Rahmenbedingungen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Iran und im Vergleich zu Deutschland, was sie nachhaltig beeindruckte. So wurde immer wieder erwähnt, dass es – auch für Forschungsaufenthalte – schwierig sei, Einreise-Visa für Deutschland zu erhalten. Sowohl Stratmann als auch Strohschneider thematisierten diese Hürde für iranische Forscherinnen und Forscher in Briefen an das Auswärtige Amt. Auch in Gesprächen mit Vertretern der Deutschen Botschaft in Teheran thematisierten sie diese Schwierigkeiten. Viele iranische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhoffen sich nun positive Auswirkungen auf ihre Visa-Anträge und Kooperationen im Allgemeinen.

Neben den Besuchen beim Wissenschafts-, Energie- und Gesundheitsministerium stand besonders ein Treffen mit der ersten iranischen Partnerorganisation der DFG, der Iranian National Science Foundation (INSF) im Mittelpunkt. Ihr Präsident Prof. Nosratollah Zargham hatte bereits im Januar 2016 ein Memorandum of Understanding mit der DFG unterzeichnet, im Januar 2017 folgte der erste bilateral geförderte Workshop auf Kish (eine Insel im persischen Golf) im Bereich der Meeresökologie.

Der Kontakt zur Iranischen Kulturbehörde wurde ebenfalls im Verlauf dieser Reise geknüpft: Während die iranische Bevölkerung den höchsten Feiertag des Jahres, den Ashura-Feiertag, beging, besuchte die Delegation um Strohschneider und Stratmann die historisch und archäologisch wichtigen Stätten Isfahan und Kashan, die durch die Kulturbehörde verwaltet und wissenschaftlich erschlossen werden. Ihr fachkundiger Führer war dabei Dr. Mohammad Talebian, der Vize-Präsident der Iranischen Kulturbehörde. Talebians Behörde verwaltet nicht nur die nationalen Museen und Weltkulturerbestätten im Iran, sondern vergibt auch Grabungslizenzen für archäologische Unternehmungen. Bei den Besuchen in Isfahan und Kashan wurden bereits gemeinsame Forschungsarbeiten am Anschauungsobjekt diskutiert – das nun unterzeichnete Abkommen mit ICHTO untermauert diese Pläne.

Zusatzinformationen

© 2010-2016 DFG Aktualisierungsdatum: 24.04.2017Sitemap  |  Impressum  |  Datenschutzerklärung  |  Kontakt  |  RSS Feeds

Textvergrößerung und Kontrastanpassung