Leitungswechsel im DFG-Büro Russland/GUS

Dr. Wilma Rethage offiziell vorgestellt / Dr. Jörn Achterberg nach sieben Jahren verabschiedet

Generalsekretärin Dzwonnek mit Botschafter von Fritsch (2. v.r.) und den Spitzen der russischen Förderorganisationen
Generalsekretärin Dzwonnek mit Botschafter von Fritsch (2. v.r.) und den Spitzen der russischen Förderorganisationen
© DFG / Oleg Voloshin

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Das DFG-Büro Russland/GUS hat eine neue Leiterin: Im Rahmen eines Empfangs im Moskauer „Haus der Wissenschaftler“ hat am 15. September 2016 Dr. Wilma Rethage die bislang von Dr. Jörn Achterberg ausgefüllte Aufgabe übernommen. Aus diesem Anlass begrüßte DFG-Generalsekretärin Dorothee Dzwonnek knapp hundert Gäste, darunter den Deutschen Botschafter in Moskau, Rüdiger von Fritsch, sowie hochrangige Vertreterinnen und Vertreter der drei wichtigen russischen Partnerorganisationen der DFG: Vladislav Pantschenko, Vorsitzender der RFBR, RSF-Generaldirektor Aleksandr Khlunov und Vladimir Fridlyanov, Vorsitzender von RFH. Darüber hinaus waren auch viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus DFG-geförderten Kooperationsprojekten vor Ort. „Dieser Abend steht ganz im Zeichen der russisch-deutschen Freundschaft in Wissenschaft und Forschung“, so Dzwonnek, „eine Freundschaft, die eng mit der Arbeit des Moskauer Büros der Deutschen Forschungsgemeinschaft verbunden ist, aber auch von vielen anderen Partnern und Institutionen getragen wird“.

So wichtig leistungsfähige Strukturen und institutionelle Partnerschaften für die deutsch-russische Zusammenarbeit in der Wissenschaft seien, ebenso wichtig seien auch die Personen, die diese Zusammenarbeit tragen. Dzwonnek dankte deshalb besonders dem nach sieben Jahren scheidenden Leiter Jörn Achterberg: „Ihre intime Kenntnis der russischen Kultur und der hiesigen Hochschullandschaft, ihre hohe Sachkunde auch in politischen, gesellschaftlichen und historischen Fragen haben Sie für viele Forschende und Wissenschaftsmanager aus Russland und Deutschland zu einem begehrten Gesprächspartner gemacht – und zu einem Mittler zwischen den Kulturen.“

Dorothee Dzwonnek
„Weiterhin die Verlässlichkeit unseres Förderhandelns garantieren“ – Dzwonnek beim Empfang im „Haus der Wissenschaftler“
© DFG / Oleg Voloshin

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Während Achterbergs Amtszeit seien viele neue Forschungskooperationen angestoßen worden, etwa die Leibniz Lectures und die Nachwuchswochen zusammen mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD). Zudem sei die Kooperation mit der Russian Foundation for the Humanities (RFH) wiederbelebt, eine neue, gemeinsame Förderkooperation mit der Russian Science Foundation (RSF) eingerichtet und mit der Russian Foundation for Basic Research (RFBR) erstmals gemeinsame Sonderforschungs­bereiche finanziert worden.

Achterberg bedankte sich bei allen Partnerorganisationen vor Ort für die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit. „Bitte schenken Sie meiner Nachfolgerin ebenso viel Vertrauen, wie Sie es mir stets entgegengebracht haben.“

Fortan wird das DFG-Büro Russland/GUS von Dr. Wilma Rethage geleitet. Die promovierte Russistin war bisher in der DFG-Geschäftsstelle in Bonn zuständig für Kooperationen mit den Ländern Polen, Tschechien und Ungarn. Darüber hinaus hat sie langjährige Erfahrungen im deutsch-russischen Kulturaustausch: Sie hat nicht nur ein Auslandssemester in Kazan absolviert, sondern auch ein Praktikum bei der Delegation der deutschen Wirtschaft in St. Petersburg – und sie ist ein Jahr lang für die Bosch-Stiftung und das Goethe-Institut als Kulturmanagerin in Archangelsk tätig gewesen. Neben dieser vielfältigen Expertise hob Generalsekretärin Dzwonnek auch „die Tatkraft, den Pragmatismus und das Organisationstalent“ der neuen Büro-Leiterin hervor: „Ohne Scheu vertritt sie die Interessen der DFG und wird so einen reibungslosen Übergang im Moskauer Büro möglich machen und auch weiterhin die Verlässlichkeit unseres Förderhandelns garantieren“, so Dzwonnek.

Rethage selbst schloss an, wie sehr sie sich auf ihre neue Aufgabe freue – „und darauf, auch in der deutsch-russischen Zusammenarbeit neue Akzente zu setzen.“

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