Beratungen der DFG und der National Natural Science Foundation of China

Strategische Gespräche zwischen der DFG und ihren chinesischen Partnern in Peking und Guiyang im Oktober 2015

Gruppenbild in Peking
Gruppenbild in Peking
© NSFC

DFG-Präsident Professor Dr. Peter Strohschneider, Vizepräsident Professor Dr. Frank Allgöwer und weitere Delegationsmitglieder sind im Oktober 2015 in Peking mit dem Minister für Forschung und Technologie, Wan Gang, mit dem Präsidenten der National Natural Science Foundation of China (NSFC), Yang Wei, und mit weiteren Repräsentanten chinesischer Wissenschaftsorganisationen zu strategischen Gesprächen zusammengekommen.

Das chinesische Wissenschaftssystem befindet sich derzeit in einer Phase der Umstrukturierung, die Teile der Forschungsförderung betrifft. Um die Effizienz zu steigern und den Evaluationsgedanken zu stärken, werden unter anderem operative Aufgaben von Ministerien auf Forschungsförderorganisationen übertragen.

Im Lichte der anstehenden Veränderungen im chinesischen Wissenschaftssystem hat sich Professor Strohschneider in Peking mit Minister Wan Gang und mit den chinesischen Partnern der DFG über die zukünftige Kooperation der DFG mit China ausgetauscht. Sie beschlossen dabei strategische Maßnahmen, um die Kooperationen weiter zu intensivieren und die bilateralen Förderinstrumente im Hinblick auf eine noch passgenauere Unterstützung der Zielgruppen hin anzupassen.

Joint Committee Sitzung 2015
Joint Committee Sitzung 2015: Prof. Dorothea Wagner; Prof. Lai Maode, Präsident der China Universität für Pharmazie; DFG-Generalsekretärin Dorothee Dzwonnek; Prof. Liu Congqiang, Vizepräsident der NSFC; DFG-Vizepräsident Prof. Michael Famulok; der ehemalige NSFC-Vizepräsident Prof. Shen Wenqing; Harald von Kalm DFG-Abteilungsleiter; Prof. He Minghong, Vizepräsident der NSFC (v.l.)
© DFG / Ingrid Krüßmann

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Bei der anschließenden Sitzung der Gemeinsamen Kommission in Guiyang führten DFG-Generalsekretärin Dorothee Dzwonnek, Vizepräsident Michael Famulok und die weiteren Mitglieder der Kommission die Beratungen mit den chinesischen Partnern der NSFC im Hinblick auf die Zukunft des Chinesisch-Deutschen Zentrums für Wissenschaftsförderung (CDZ) fortgeführt. Gemeinsam wurde unter anderem vereinbart, die Projektförderung vom CDZ in die Mutterhäuser zu verlagern. So können zukünftig mehr exzellente gemeinsame Projekte gefördert werden, während das CDZ seine Arbeit stärker auf die Anbahnungs- und Vorbereitungsphase von gemeinsamen Projekten fokussiert. Die Details zur Umsetzung veröffentlichen beide Organisationen nach der Abstimmungsphase.

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