Wie Migration Perspektiven ändert

Zweitägige deutsch-türkische Konferenz in Bonn / Diskussionen über Deutschland als Einwanderungsland und Religion als Faktor für Integration / Hochrangige politische Repräsentanten aus beiden Staaten bei der Eröffnung

Hüseyin Yilmaz zögert bei seiner Einreise nach Deutschland Mitte der 1960er Jahre kurz in der Warteschlange, um jemandem den Vortritt zu lassen. Ein schicksalhafter Moment, denn der, dem er den Vortritt lässt, geht als Millionster Gastarbeiter durch die Passkontrolle, wird von Presse und Fernsehen jubelnd in Empfang genommen. Hüseyin Yilmaz aber wird zum Gastarbeiter 1 000 001, für ihn beginnt ein Einwandererleben fernab vom Medienglanz, ein Leben in der Normalität der Bonner Republik. Diese Szene aus dem Film „Almanya – Willkommen in Deutschland“ schilderte DFG-Präsident Professor Peter Strohschneider gleich zu Beginn seiner Begrüßungsrede im Bonner Universitätsclub. Hier trafen sich am 5. und 6. Mai 2015 deutsche und türkische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu einem Symposium zum Thema „Perspektivenwandel durch Migration“. Zur Eröffnung kamen hochrangige politische Vertreter aus beiden Ländern. Bereits am Abend zuvor hatten sich Gäste aus Politik und Wissenschaft zu einer Schifffahrt auf dem Rhein versammelt. DFG-Generalsekretärin Dorothee Dzwonnek empfing allen voran den türkischen Botschafter Hüseyin Avni Karslioglu. Zwei Stunden dauerte diese Rheinschifffahrt, bei der sich immer wieder neue Perspektiven auf die Rheinufer und die Stadt Bonn boten.

Am nächsten Morgen dann führte das fiktive Schicksal von Hüseyin Yilmaz, dem Gastarbeiter Nr. 1 000 000 1, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gleich tief herein in die historische Realität der Migranten und die vielen Blickwinkel auf Migration. 1961 wurde das Anwerbeabkommen für Arbeitskräfte aus der Türkei in Bad Godesberg unterzeichnet und sowohl das Anwerbe- als auch das Entsendungsland gingen zu diesem Zeitpunkt von einer Beschäftigungspolitik auf der Basis eines „Rotationskonzeptes“ aus, in dem befristete Zuwanderung und Rückwanderung einander ausgleichen sollten. Beide lagen jedoch mit dieser Sichtweise daneben. Schon deshalb veränderte sich die Perspektive auf die „Gastarbeiter“ – und wandelt sich bis heute. Doch nicht nur die Sichtweise der Deutschen änderte sich, auch die Migranten erlebten einen Perspektivwechsel.

Staatsministerin Aydan Özoguz
Staatsministerin Aydan Özoguz
© DFG / Schumacher
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Impressionen des Festakts

Gruppenbild der Eröffnung
(hinten v. l.) C. Berker Ülker, Abteilungsleiter Außenbeziehungen im türkischen Ministerium für Jugend und Sport, Georg Schütte, Staatssekretär im BMBF, Peter Strohschneider, Präsident der DFG, Hans-Georg Soeffner, KWI Essen, Götz Schmidt-Bremme, Beauftragter für Migrationsfragen im AA, (vorn v. l.) Michael Hoch, Rektor Uni Bonn, Kudret Bülbül, Präsident des Präsidiums für Auslandstürken und verwandte Gemeinschaften, Aydan Özoguz, Staatsministerin im Kanzleramt, Hüseyin Avni Karslioglu, der türkische Botschafter in Deutschland, Raoul Motika, Orient-Institut Istanbul und Ahmet Cevat Acar, Präsident der Akademie TÜBA.
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Professor Raoul Motika (l.) und Professor Hans-Georg Soeffner, die die Konferenz inhaltlich konzipiert haben, begrüßen Staatsministerin Aydan Özoguz
Professor Raoul Motika (l.) und Professor Hans-Georg Soeffner, die die Konferenz inhaltlich konzipiert haben, begrüßen Staatsministerin Aydan Özoguz
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DFG-Präsident Professor Peter Strohschneider im Gespräch mit Professor Michael Hoch, Rektor der Universität Bonn
DFG-Präsident Professor Peter Strohschneider im Gespräch mit Professor Michael Hoch, Rektor der Universität Bonn
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„Wenn ich meinen Kindern meine Kamera gebe, machen sie andere Bilder als ich“, sagte Hüseyin Avni Karslioglu, der türkische Botschafter in Deutschland zum Perspektivenwandel
„Wenn ich meinen Kindern meine Kamera gebe, machen sie andere Bilder als ich“, sagte Hüseyin Avni Karslioglu, der türkische Botschafter in Deutschland zum Perspektivenwandel
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Auch Georg Schütte, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Symposiums
Auch Georg Schütte, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Symposiums
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Kudret Bülbül, Präsident des Präsidiums für Auslandstürken und verwandte Gemeinschaften und die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und Staatsministerin im Kanzleramt, Aydan Özoguz
Kudret Bülbül, Präsident des Präsidiums für Auslandstürken und verwandte Gemeinschaften und die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und Staatsministerin im Kanzleramt, Aydan Özoguz.
© DFG / Jörg Schneider


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Podiumsdiskussion zur
Am zweiten Konferenztag diskutierte ein hochkarätiges Podium die „Internationalisierung der Wissenschaft und Migration“
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DFG-Vizepräsident Professor Wolfgang Ertmer
DFG-Vizepräsident Professor Wolfgang Ertmer
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Kritische Nachfragen der Zuhörer
Kritische Nachfragen der Zuhörer
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Empfang im Bonner Rathaus
Bereits im Vorfeld der Tagung empfing der Bonner Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch (3. v. l.) die türkischen Gäste und DFG-Generalsekretärin Dorothee Dzwonnek im Rathaus.
© DFG / Jörg Schneider


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Nach dem Besuch im Rathaus versammelten sich geladene Gäste rund um den türkischen Botschafter Hüseyin Avni Karslioglu (Bildmitte) zu einer Schifffahrt auf dem Rhein
Nach dem Besuch im Rathaus versammelten sich geladene Gäste rund um den türkischen Botschafter Hüseyin Avni Karslioglu (Bildmitte) zu einer Schifffahrt auf dem Rhein
© DFG / Benedikt Bastong


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Eingeladen hatte DFG-Generalsekretärin Dorothee Dzwonnek
Eingeladen hatte DFG-Generalsekretärin Dorothee Dzwonnek
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„Es kommt nicht auf die Herkunft des Einzelnen an, sondern darauf, dass wir gemeinsam die Zukunft gewinnen.“ Johannes Rau, 2000

„Natürlich ändert sich die Perspektive durch Einwanderung. Migration verändert zum Beispiel auch den Blick der Kinder auf das Land ihrer Eltern“, sagte die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Aydan Özoguz, in ihrem Grußwort und hatte dabei auch ihre eigenen Erfahrungen im Hinterkopf. „Die Elterngeneration lebt nicht selten mit einem nostalgischen Blick auf das Heimatland – aber auch mit einer stetig zunehmenden Entfremdung. Kinder haben dafür ein feines Gespür.“

Gleichzeitig habe der deutsche Staat seinen Blick auf Einwanderung stark verändert. Özoguz erinnerte daran, dass CDU/CSU und FDP noch im Koalitionsvertrag von 1983 betont hatten, die Bundesrepublik sei kein Einwanderungsland, und es seien alle vertretbaren Maßnahmen zu ergreifen, um den Zuzug von Ausländern zu unterbinden. Heute habe sich hier ein kompletter Perspektivenwandel vollzogen. „Deutschland braucht Einwanderung“, sagte sie mit Verweis auf den demografischen Wandel. Es komme nicht auf die Herkunft des Einzelnen an, zitierte Özoguz den früheren Bundespräsidenten Johannes Rau, sondern darauf, gemeinsam die Zukunft zu gewinnen.

„Wir riefen Arbeitskräfte, und es kamen Menschen.“ Max Frisch, 1965

Dass die Herkunft unerheblich sei, bestätigte im Anschluss auch Dozent Dr. Kudret Bülbül, Präsident des Präsidiums für Auslandstürken und verwandte Gemeinschaften. „Die Menschen, die aus der Türkei nach Deutschland kommen, wollen Teil der Gesellschaft sein, sie wollen aktive Staatsbürger mit gleichberechtigter Teilhabe sein“, sagte Bülbül. Es gebe Sender- und Empfängerländer von Migration – und die Türkei sei heute längst kein Senderland mehr, wie noch in den 1960er Jahren. Stattdessen sei sie Empfängerland für viele tausend syrische Flüchtlinge.

Der türkische Botschafter in Deutschland, Hüseyin Karslioglu, machte in seinem darauffolgenden Statement noch einmal deutlich, wie verschieden Perspektiven sein können – nicht nur die Sichtweisen zweier Länder wie Deutschland und Türkei, sondern auch die unterschiedlichen Perspektiven von Staaten und Individuen. „Staaten haben andere Perspektiven als ihre Bürger“, sagte Karslioglu. Dies habe schon Max Frisch erkannt, als er formulierte: „Wir riefen Arbeitskräfte, und es kamen Menschen.“ Karslioglu forderte anschließend, dass sich in Deutschland noch stärker als bisher eine Willkommenskultur etablieren müsse. Eine solche Kultur etabliere sich vor allem in Ländern, die sich als Einwanderungsland begriffen.

„Kommen, bleiben, wieder gehen oder pendeln?“, fragte das erste von mehreren wissenschaftlichen Panels, nachdem die letzten Eröffnungsreden gesprochen waren. In dem Panel sprach beispielsweise Dr. Yasar Aydin über die Entwicklung der türkischstämmigen Diaspora in Deutschland. Den Begriff „Diaspora“ definierte er als ethnische Gruppe, die nicht in ihrem Land leben. Diese Gruppe besitze eine „partikulare kollektive Identität“. Auch wenn der Begriff politisch umstritten sei – die Türkei betreibe aktiv eine Diasporapolitik durch den Ausbau und die Stärkung von Diasporaorganisationen oder die Einführung der doppelten Staatsbürgerschaft. Weitere Panels beschäftigten sich beispielsweise mit Religionen, Minderheiten und Säkularisierung in Deutschland und der Türkei, oder dem Verhältnis von Menschenrechten und Migration.

„Internationalisierung der Wissenschaft und Migration“ beschäftigte das Podium im Bonner Uniclub
„Internationalisierung der Wissenschaft und Migration“ beschäftigte das Podium im Bonner Uniclub
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Gruppenbild der Eröffnung
(hinten v. l.) C. Berker Ülker, Abteilungsleiter Außenbeziehungen im türkischen Ministerium für Jugend und Sport, Georg Schütte, Staatssekretär im BMBF, Peter Strohschneider, Präsident der DFG, Hans-Georg Soeffner, KWI Essen, Götz Schmidt-Bremme, Beauftragter für Migrationsfragen im AA, (vorn v. l.) Michael Hoch, Rektor Uni Bonn, Kudret Bülbül, Präsident des Präsidiums für Auslandstürken und verwandte Gemeinschaften, Aydan Özoguz, Staatsministerin im Kanzleramt, Hüseyin Avni Karslioglu, der türkische Botschafter in Deutschland, Raoul Motika, Orient-Institut Istanbul und Ahmet Cevat Acar, Präsident der Akademie TÜBA.
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Professor Raoul Motika (l.) und Professor Hans-Georg Soeffner, die die Konferenz inhaltlich konzipiert haben, begrüßen Staatsministerin Aydan Özoguz
Professor Raoul Motika (l.) und Professor Hans-Georg Soeffner, die die Konferenz inhaltlich konzipiert haben, begrüßen Staatsministerin Aydan Özoguz
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DFG-Präsident Professor Peter Strohschneider im Gespräch mit Professor Michael Hoch, Rektor der Universität Bonn
DFG-Präsident Professor Peter Strohschneider im Gespräch mit Professor Michael Hoch, Rektor der Universität Bonn
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„Wenn ich meinen Kindern meine Kamera gebe, machen sie andere Bilder als ich“, sagte Hüseyin Avni Karslioglu, der türkische Botschafter in Deutschland zum Perspektivenwandel
„Wenn ich meinen Kindern meine Kamera gebe, machen sie andere Bilder als ich“, sagte Hüseyin Avni Karslioglu, der türkische Botschafter in Deutschland zum Perspektivenwandel
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Auch Georg Schütte, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Symposiums
Auch Georg Schütte, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Symposiums
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Kudret Bülbül, Präsident des Präsidiums für Auslandstürken und verwandte Gemeinschaften und die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und Staatsministerin im Kanzleramt, Aydan Özoguz
Kudret Bülbül, Präsident des Präsidiums für Auslandstürken und verwandte Gemeinschaften und die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und Staatsministerin im Kanzleramt, Aydan Özoguz.
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Podiumsdiskussion zur
Am zweiten Konferenztag diskutierte ein hochkarätiges Podium die „Internationalisierung der Wissenschaft und Migration“
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DFG-Vizepräsident Professor Wolfgang Ertmer
DFG-Vizepräsident Professor Wolfgang Ertmer
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Kritische Nachfragen der Zuhörer
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Empfang im Bonner Rathaus
Bereits im Vorfeld der Tagung empfing der Bonner Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch (3. v. l.) die türkischen Gäste und DFG-Generalsekretärin Dorothee Dzwonnek im Rathaus.
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Nach dem Besuch im Rathaus versammelten sich geladene Gäste rund um den türkischen Botschafter Hüseyin Avni Karslioglu (Bildmitte) zu einer Schifffahrt auf dem Rhein
Nach dem Besuch im Rathaus versammelten sich geladene Gäste rund um den türkischen Botschafter Hüseyin Avni Karslioglu (Bildmitte) zu einer Schifffahrt auf dem Rhein
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Eingeladen hatte DFG-Generalsekretärin Dorothee Dzwonnek
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Podiumsdiskussion „Internationalisierung der Wissenschaft und Migration“

Am zweiten Tag des Symposiums diskutierten Professor Ahmet Cevat Acar, Präsident der Türkischen Akademie der Wissenschaften, Ministerialrat Peter Webers, BMBF, Dr. Götz Schmidt-Bremme, Beauftragter für Migrationsfragen im Auswärtigen Amt, Professor Wolfgang Ertmer, DFG-Vizepräsident, und Ismail Demiryürek vom Präsidium für Auslandstürken und verwandte Gemeinschaften unter der Moderation von Dr. Wolfgang Rohe von der Mercator-Stiftung über das Thema „Internationalisierung der Wissenschaft und Migration“. DFG-Vizepräsident Ertmer stellte gleich zu Beginn fest: „Wissenschaft ist per se international, es gibt ja keine deutsche Chemie oder Physik.“ Wissenschaft kenne keine nationalen Grenzen – und Englisch als Lingua Franca der Wissenschaft vereinfache die internationale Zusammenarbeit zusätzlich. Webers zufolge sind Themen wie Klimawandel, Ressourcenknappheit oder Epidemien wie Ebola international – „wenn wir uns nicht kümmern, fallen die Probleme auf uns zurück“. Schmidt-Bremme wiederum hob vor allem die gestiegene internationale Studierendenmobilität hervor, die sich zwischen 2000 und 2011 verdoppelt habe – und sich laut Prognosen bis 2020 noch einmal verdoppeln werde.

„Institutionalisierung der Wissenschaftskooperation nach dem Bottom-Up-Prinzip“

„Wie können die deutsch-türkischen wissenschaftlichen Beziehungen nun institutionalisiert werden?“ lautete am Ende der Diskussion eine Nachfrage aus dem Plenum. „Internationale Graduiertenkollegs, wie die DFG sie fördert, und ähnliche Förderformate bilden eine sehr gute Basis dafür, die Wissenschaftsbeziehungen der beiden Länder zu vertiefen“, so Ertmer. „Die daran beteiligten jungen Forscherinnen und Forscher werden sich auch zehn Jahre später noch an die gute Zusammenarbeit erinnern. Sie werden nach weiteren Kooperationen fragen und helfen, den wissenschaftlichen Austausch zu verbreitern. So kann eine Institutionalisierung der Wissenschaftskooperation nach dem Bottom-up-Prinzip erreicht werden.“

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