Das „Deutsch-Türkische Jahr 2014“

Eröffnungsfeier am 23. Januar 2014 in Berlin  / Motto „Wissenschaft verbindet Nationen – Science Bridging Nations“

DFG-Präsident Strohschneider und der Präsident von Tübitak, Prof. Yücel Altunabasak, bei der Unterzeichnung des Abkommens
DFG-Präsident Strohschneider und der Präsident von Tübitak, Prof. Yücel Altunabasak, bei der Unterzeichnung des Abkommens
© DFG / Jörg Schneider

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Am 23. Januar 2014 ist das „Deutsch-Türkische Jahr der Forschung, Bildung und Innovation 2014“ im Berliner E-Werk durch die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka und ihrem türkischen Amtskollegen Fikri Isik, Minister für Wissenschaft, Industrie und Technologie der Republik Türkei eröffnet worden. Über 500 hochrangige Vertreterinnen und Vertreter deutscher und türkischer Wissenschaftsorganisationen, Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Unternehmen nahmen teil. Das Wissenschaftsjahr feiert auch 30 Jahre deutsch-türkische Wissenschaftsbeziehungen.

Im Rahmen der feierlichen Auftaktveranstaltung unterzeichneten die beiden Minister verschiedene Vereinbarungen zur zukünftigen Ausrichtung der bilateralen Kooperation im Bereich Bildung, Wissenschaft und Forschung. Auch DFG-Präsident Professor Peter Strohschneider und der Präsident ihrer türkischen Partnerorganisation Tübitak, Professor Yücel Altunabasak, unterschrieben ein neues Memorandum of Understanding. Mit dem Abkommen setzen die beiden Organisationen ein deutliches Signal für die Bedeutung der gegenseitigen Zusammenarbeit. Es soll zukünftig dem Ausbau und der Vertiefung der wissenschaftlichen Kontakte eine moderne Basis geben. Die türkische Partnerorganisation Tübitak ist für die DFG ein langjähriger und wichtiger Kooperationspartner.

Das Wissenschaftsjahr steht unter dem Motto „Wissenschaft verbindet Nationen – Science Bridging Nations“. In seinem Mittelpunkt stehen Zukunftsthemen von hoher gesellschaftlicher Bedeutung: Das Spektrum reicht von anwendungsnaher Forschung in Schlüsseltechnologien über die Herausforderung des globalen Wandels bis hin zu den Geistes- und Sozialwissenschaften. Im Laufe des Wissenschaftsjahres sind zahlreiche Konferenzen und Fachveranstaltungen in Deutschland und in der Türkei geplant. Auch die DFG wird sich mit je zwei wissenschaftlichen Veranstaltungen in beiden Ländern an dem Programm beteiligen.

Aufgrund der stark wachsenden Wirtschaft und der Erfolge in Wissenschaft und Forschung ist die Türkei zu einem sehr interessanten und bedeutsamen Partner für deutsche und europäische Wissenschaftler geworden. Nicht zuletzt wegen der großen Zahl der in Deutschland lebenden Menschen mit türkischen Wurzeln sowie der Integrationspolitik der europäischen Union haben Deutschland und die Türkei besondere Beziehungen und ein hohes Kooperationspotential.

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