Wie offen kann Wissenschaft sein?

“The Rationales of Open Science – Digitalisation and Democratisation in Research“ – Science Europe High-Level-Workshop am 14. September 2017 in Berlin

Blick in den Saal
Die Sitzordnung motivierte zu einem offenen Austausch über Open Science: Beim Science Europe High Level Workshop Mitte September in Berlin
© DFG / Jens Jeske
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Impressionen vom Workshop

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Die Sitzordnung motivierte zu einem offenen Austausch über Open Science: Beim Science Europe High Level Workshop Mitte September in Berlin
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DFG-Vizepräsident Prof. Dr. Wolfgang Ertmer
„Open Science kann nicht nur auf technische Aspekte reduziert werden“ – DFG-Vizepräsident Prof. Dr. Wolfgang Ertmer
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Prof. Dr. Christoph Möllers, Berliner Rechtwissenschaftler und Leibniz-Preisträger 2016
Seine Keynote eröffnete die Diskussion: Prof. Dr. Christoph Möllers
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Robert-Jan Smits, Generaldirektor Forschung und Innovation der Europäischen Union
Sprach sich klar für Open Science aus: Robert-Jan Smits, Generaldirektor Forschung und Innovation der Europäischen Union
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Prof. Dr. Milena Žic-Fuchs
Prof. Dr. Milena Žic-Fuchs will zunächst mögliche Schwachstellen einer Offenen Wissenschaft diskutieren
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Staatssekretär Dr. Georg Schütte, BMBF
Eine aktive, europäische Antwort auf digitale Herausforderungen forderte Staatssekretär Dr. Georg Schütte vom BMBF
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Science Europe-Präsident Prof. Dr. Michael Matlosz (l.)
Science Europe-Präsident Prof. Dr. Michael Matlosz (l.)
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Schmuckbild: Diskussion
Prof. Dr. Matthias Kleiner, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, Marin Dacos, französisches Forschungsministerium, und Søren Harnow Klausen, Science Europe (v.l.)
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Schmuckbild: Diskussion
Prof. Dr. Klement Tockner, Präsident des österreichischen FWF, Bjørn Haugstad, Staatssekretär im norwegischen Forschungsministerium, und der niederländische Staatssekretär im Forschungsministerium, Sander Dekker (v.l.)
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Die Spitzen der Mitgliedsorganisationen von Science Europe, der nationalen Ministerien sowie der EU-Kommission haben sich Mitte September in Berlin im Rahmen des jährlichen „Science Europe High-Level-Workshops“ getroffen. Das erste Treffen in Berlin seit der Gründungsveranstaltung von Science Europe im Oktober 2011 organisierte in diesem Jahr federführend die DFG. Als Organisatorin des Workshops – gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung – setzte die DFG ein dringliches wissenschaftspolitisches Thema auf die Agenda: Open Science.

Das Ziel einer Open Science-Strategie ist es, Wissenschaft für eine größere Zahl von Menschen einfacher zugänglich zu machen. Dazu zählt, wissenschaftliche (Zwischen-)Ergebnisse möglichst offen zu kommunizieren, etwa mithilfe von Open Access, Open Data oder Replizierbarkeit. Dazu zählt aber auch die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an wissenschaftlicher Arbeit (Citizen Science) oder die Finanzierung von Forschungsprojekten mithilfe von Crowdfunding. Bislang fehlte jedoch eine Klärung der Bedingungen, wie eine für die Wissenschaft sinnvolle Umsetzung dieser Öffnungsprozesse aussehen kann. Die DFG hat hierzu nun erstmals eine Debatte auf EU-Ebene angestoßen. Denn: Warum sollte sich die Wissenschaft überhaupt öffnen? Sie würde dadurch, so die theoretischen Überlegungen, zum einen ihre gesellschaftliche Sichtbarkeit steigern, und zum anderen die Transparenz und Durchlässigkeit im Wissenschaftssystem verbessern – und dies wirke sich in der Folge positiv auf die Qualität wissenschaftlicher Arbeit aus.

Welche Auswirkungen hat Digitalisierung auf Wissenschaft und ihre Rahmenbedingungen?

DFG-Vizepräsident Prof. Dr. Wolfgang Ertmer
„Open Science kann nicht nur auf technische Aspekte reduziert werden“ – DFG-Vizepräsident Prof. Dr. Wolfgang Ertmer
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Die Sitzordnung motivierte zu einem offenen Austausch über Open Science: Beim Science Europe High Level Workshop Mitte September in Berlin
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DFG-Vizepräsident Prof. Dr. Wolfgang Ertmer
„Open Science kann nicht nur auf technische Aspekte reduziert werden“ – DFG-Vizepräsident Prof. Dr. Wolfgang Ertmer
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Prof. Dr. Christoph Möllers, Berliner Rechtwissenschaftler und Leibniz-Preisträger 2016
Seine Keynote eröffnete die Diskussion: Prof. Dr. Christoph Möllers
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Robert-Jan Smits, Generaldirektor Forschung und Innovation der Europäischen Union
Sprach sich klar für Open Science aus: Robert-Jan Smits, Generaldirektor Forschung und Innovation der Europäischen Union
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Prof. Dr. Milena Žic-Fuchs
Prof. Dr. Milena Žic-Fuchs will zunächst mögliche Schwachstellen einer Offenen Wissenschaft diskutieren
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Staatssekretär Dr. Georg Schütte, BMBF
Eine aktive, europäische Antwort auf digitale Herausforderungen forderte Staatssekretär Dr. Georg Schütte vom BMBF
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Science Europe-Präsident Prof. Dr. Michael Matlosz (l.)
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Prof. Dr. Matthias Kleiner, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, Marin Dacos, französisches Forschungsministerium, und Søren Harnow Klausen, Science Europe (v.l.)
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Prof. Dr. Klement Tockner, Präsident des österreichischen FWF, Bjørn Haugstad, Staatssekretär im norwegischen Forschungsministerium, und der niederländische Staatssekretär im Forschungsministerium, Sander Dekker (v.l.)
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Die Idee einer Offenen Wissenschaft existiert bereits eine geraume Weile, so richtig nahm sie jedoch erst mit der fortschreitenden Digitalisierung Fahrt auf – Open Science und Digitalisierung sind darum zwei miteinander eng verbundene Konzepte. „Wir wollen im Rahmen des Workshops herausfinden, wie sich die Digitalisierung auf Wissenschaft und ihre Rahmenbedingungen auswirkt“, so formulierte es DFG-Vizepräsident Prof. Dr. Wolfgang Ertmer in seiner Begrüßungsrede. Der Workshop biete eine einmalige Gelegenheit, die Komplexität des Open Science-Konzepts zu durchdringen und seine tatsächlichen Auswirkungen auf das Wissenschaftssystem besser zu verstehen, so Ertmer.

Open Science könne aber nicht nur auf die technischen Aspekte von Open Access oder Open Data reduziert werden, sagte Ertmer. Das Open Science-Konzept sei vielmehr der Versuch, die Rolle der Wissenschaft im digitalen Zeitalter zu definieren – unter Einbezug von Fragen der demokratischen und gesellschaftlichen Beteiligung. Ebenjene Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Digitalisierung und Demokratie wurde im Rahmen des Workshops vom ersten Panel engagiert debattiert. Eine besondere Sitzordnung schaffte die nötige Offenheit, um alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gleichermaßen in die Diskussionen einzubinden. Offen wurde dann tatsächlich auch über die möglichen Reichweiten von Open Science gesprochen, und darüber, auf welchen wissenschaftlichen Ebenen Offenheit sinnvoller ist, als auf anderen.

Mehr Qualität und Demokratie durch Open Science?

Prof. Dr. Christoph Möllers, Berliner Rechtwissenschaftler und Leibniz-Preisträger 2016
Seine Keynote eröffnete die Diskussion: Prof. Dr. Christoph Möllers
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„Open Science kann nicht nur auf technische Aspekte reduziert werden“ – DFG-Vizepräsident Prof. Dr. Wolfgang Ertmer
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Robert-Jan Smits, Generaldirektor Forschung und Innovation der Europäischen Union
Sprach sich klar für Open Science aus: Robert-Jan Smits, Generaldirektor Forschung und Innovation der Europäischen Union
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Prof. Dr. Milena Žic-Fuchs
Prof. Dr. Milena Žic-Fuchs will zunächst mögliche Schwachstellen einer Offenen Wissenschaft diskutieren
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Eine aktive, europäische Antwort auf digitale Herausforderungen forderte Staatssekretär Dr. Georg Schütte vom BMBF
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Prof. Dr. Klement Tockner, Präsident des österreichischen FWF, Bjørn Haugstad, Staatssekretär im norwegischen Forschungsministerium, und der niederländische Staatssekretär im Forschungsministerium, Sander Dekker (v.l.)
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Zwar befand etwa Marin Dacos vom französischen Forschungsministerium, die Bürger hätten ein „Recht auf Zugang zur Wissenschaft“, gleichzeitig herrschte zumindest auf Seite der Wissenschaft weitgehend Einigkeit, dass es möglich sein müsse, „Inseln wissenschaftlicher Irrelevanz zu bewahren“. Prof. Dr. Christoph Möllers, Berliner Rechtwissenschaftler und Leibniz-Preisträger 2016, hatte diesen Terminus in seiner vorangegangenen Keynote-Rede aufgebracht. Forschung müsse grundsätzlich über wissenschaftliche Freiräume verfügen – und funktioniere eben nicht durch Open Science vermittelbare gesellschaftliche Partizipation, so Möllers. Der Präsident des österreichischen FWF, Prof. Dr. Klement Tockner, forderte im Anschluss gar ganze „Kontinente wissenschaftlicher und intellektueller Irrelevanz“, die von einer Inanspruchnahme durch die Gesellschaft ausgenommen werden müssten. Bereits zuvor hatte Möllers festgestellt, Wissenschaft sei nicht demokratisch legitimierbar – dies leitete er demokratietheoretisch ab und stellte so nochmals das komplizierte Verhältnis von Wissenschaft und Demokratie heraus.

Im Laufe der Diskussion wurde deutlich: Die meisten der anwesenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler votierten für mehr Offenheit – aber eben nicht in dem radikalen Umfang, wie ihn sich die EU-Kommission vorstellt, die unter dem Motto „Open innovation, Open science, Open to the world“ eine sehr offene Wissenschaft propagiert, in der die Bürgerinnen und Bürger an Forschung und Wissenschaft beteiligt sind und so ein neues Level radikaler Innovationen erreicht werden soll. Als Beispiel für eine offenere Wissenschaft wurde ausführlich über die „Dutch National Science Agenda“ diskutiert, die der niederländische Staatssekretär im Forschungsministerium, Sander Dekker, zuvor vorgestellt hatte.

Robert-Jan Smits, Generaldirektor Forschung und Innovation der Europäischen Union
Sprach sich klar für Open Science aus: Robert-Jan Smits, Generaldirektor Forschung und Innovation der Europäischen Union
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Science Europe-Präsident Prof. Dr. Michael Matlosz (l.)
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Prof. Dr. Klement Tockner, Präsident des österreichischen FWF, Bjørn Haugstad, Staatssekretär im norwegischen Forschungsministerium, und der niederländische Staatssekretär im Forschungsministerium, Sander Dekker (v.l.)
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Ist eine offene nun auch die bessere Wissenschaft? Dieser Frage folgte das zweite Panel des Science Europe High Level Workshops, das der Generaldirektor der Generaldirektion Forschung und Innovation der Europäischen Union, Robert-Jan Smits, mit einer kurzen Keynote eröffnete. Er beantwortete die Frage aus Sicht der EU-Kommission mit einem klaren Ja. Für ihn sei eine solch bessere – weil offenere – Wissenschaft effektiver, effizienter und rechenschaftserfüllender. Bjørn Haugstad, Staatssekretär im norwegischen Forschungsministerium, forderte gar – und hier konzentrierte sich die Auseinandersetzung auf das entscheidende Satzzeichen -, das Fragezeichen gänzlich wegzulassen und endlich mit der praktischen Umsetzung einer offenen Wissenschaft zu beginnen. John-Arne Røttingen vom norwegischen Forschungsrat warnte, die vielzitierten „Inseln der Irrelevanz“, für die sich viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stark machten, könnten leicht auch zu „Inseln der Ignoranz“ werden, insofern täte mehr Offenheit Not.

Für Prof. Dr. Milena Žic-Fuchs hingegen, die die EU-Kommission wissenschaftlich berät, hat das Fragezeichen nach wie vor seine Berechtigung. Bevor man sich einer offeneren Wissenschaft zuwende, sollte man mögliche Schwachstellen diskutieren. Wie gehe man etwa mit der Menge an Daten um, die mithilfe von Open Data verfügbar sind, und leicht missinterpretiert werden könnten? Science Europe sei eine geeignete Plattform, um solche Problemfelder anzusprechen, bevor man Open Science-Konzepte großflächig verwirkliche.

Gefährdet mehr Offenheit die wissenschaftliche Freiheit?

Staatssekretär Dr. Georg Schütte, BMBF
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Robert-Jan Smits, Generaldirektor Forschung und Innovation der Europäischen Union
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Science Europe-Präsident Prof. Dr. Michael Matlosz (l.)
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In den Diskussionen unterschieden viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen Open Science auf der einen und der Wissenschaftsfreiheit auf der anderen Seite – viele hielten die Konfliktlinie dazwischen für unüberbrückbar. Deshalb stand auch die Frage im Raum, wie man Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler überhaupt nachhaltig motivieren könne, Bürger stärker miteinzubeziehen. Spätestens an diesem Punkt stellte sich noch eine weitere Frage: Wer ist „der Bürger“ überhaupt?

Am Ende des Tages waren somit die Fragen konkretisiert worden, die sich rund um das Schwerpunktthema wissenschaftliche Bedingungen für Open Science stellen. In den abschließenden Kommentaren zeigten sich die unterschiedlichen Perspektiven: Staatssekretär Dr. Georg Schütte (BMBF) und Generaldirektor Robert-Jan Smits forderten, die Wissenschaftsorganisationen müssten Open Science-Prinzipien voranbringen. Science Europe könne dabei eine zentrale Rolle spielen, denn es müssten eine aktive, europäische Antwort auf die digitalen Herausforderungen entwickelt und etwa für europäische Forscherinnen und Forscher verlässliche Infrastrukturen für Forschungsdaten geschaffen werden. Science Europe-Präsident Prof. Dr. Michael Matlosz betonte in seinem Schlusswort, dass Science Europe mit dem breiten Potenzial der Mitglieder eine für die Wissenschaft verantwortliche Rolle einnehme, die auch die Mitgestaltung der Bedingungen für Open Science beinhalte. Science Europe sei, so Matlosz, die geeignete Plattform, um die verschiedenen Open Science-Initiativen in Europa zusammenzubringen und wissenschaftsgeleitet abzustimmen.

Zu Science Europe

Science Europe ist eine Vereinigung der wichtigsten Forschungs- und Förderorganisationen auf dem Gebiet der Grundlagenforschung in Europa mit Sitz in Brüssel und wurde im Jahr 2011 gegründet. Das prioritäre Ziel von Science Europe ist es, die wissenschaftsbezogenen Belange und Interessen der erkenntnisgeleiteten Forschung in der European Research Area (ERA) durch die unmittelbare Zusammenarbeit mit wichtigen Partnern zu vertreten. Science Europe wird somit, auf Basis der Kompetenzen ihrer Mitglieder, die Kooperationen zwischen diesen verstärken und sich insbesondere dadurch als dritte Kraft - der Wissenschaft -, neben Europäischer Kommission und den Mitgliedsstaaten im Europäischen Forschungsraum darstellen.

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© 2010-2016 DFG Aktualisierungsdatum: 27.09.2017Sitemap  |  Impressum  |  Datenschutzerklärung  |  Kontakt  |  RSS Feeds

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