KoWi mit neuer Leitung

Torsten Fischer folgt auf Claudia Eggert / Bundestagung in Potsdam zur EU-Forschungsförderung

Claudia Eggert, DFG-Generalsekretärin Dorothee Dzwonnek und Torsten Fischer
Claudia Eggert, DFG-Generalsekretärin Dorothee Dzwonnek und Torsten Fischer (v.l.) bei der Bundestagung der KoWi
© Karla Fritze / Universität Potsdam

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Stabwechsel bei der KoWi: Dr. Torsten Fischer ist neuer Leiter der Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen. Der bisherige Programmdirektor für die Koordination der Internationalen Forschungsförderung in der DFG-Geschäftsstelle in Bonn folgt auf Dr. Claudia Eggert, die 2010 zunächst die Leitung des Brüsseler KoWi-Büros und 2016 schließlich die Gesamtleitung der Kooperationsstelle mit ihren beiden Büros in Brüssel und Bonn übernommen hatte. DFG-Generalsekretärin Dorothee Dzwonnek, die Vorsitzende des Trägervereins der KoWi, nutzte den Rahmen der 29. Bundestagung zur EU-Forschungs- und Innovationsförderung in Potsdam, um Eggerts Arbeit zu würdigen und die langjährige Leiterin zu verabschieden. Eggert habe erfolgreich eigene Akzente gesetzt, der Ausbau der Brüsseler Netzwerkarbeit trage ebenso ihre Handschrift wie die vermehrte Zusammenarbeit mit den europäischen Partnerorganisationen, so Dzwonnek.

Dem neuen Leiter Torsten Fischer wünschte Dzwonnek gutes Gelingen für seine Aufgabe, die er am 1. Juli übernimmt. „Ihrer Leidenschaft für Internationalität und Mobilität sind Sie konsequent gefolgt, mit zahlreichen Stationen bei europäischen Einrichtungen, politischen und wissenschaftspolitischen, und Ihnen steht somit alles Rüstzeug zur Verfügung, was es in dieser Position braucht“, sagte die Generalsekretärin. Besonders hob sie Fischers Rolle als Leiter des DFG-Büros in New Delhi/Hyderabad und als Gründungsdirektor des Deutschen Wissenschaftshauses in New Delhi hervor.

Im Rahmen der Bundestagung der KoWi diskutierten rund 375 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung über die aktuelle EU-Forschungspolitik. Im Zentrum stand das EU-Förderprogramm für Forschung und Innovation „Horizon 2020“. Der KoWi kommt eine Schlüsselstellung bei der Integration des deutschen in einen europäischen Forschungsraum zu. Sie ist die gemeinsame Serviceplattform der großen deutschen Wissenschaftsorganisationen und bietet den Hochschulen und Forschungseinrichtungen seit 1990 Information, Beratung und Schulung im Bereich der Forschungsförderung durch die EU an. Doch es geht dabei nicht allein um die Einwerbung von EU-Drittmitteln: „Gerade vor dem Hintergrund erstarkender antieuropäischer Ressentiments populistischer Provenienz, die sich nicht selten offen wissenschaftsfeindlich gebären, müssen wir als europäische Forscherinnen und Forscher, als Wissenschaftsmanagerinnen und -manager, die Freiheit der Wissenschaft in Europa verteidigen“, so Dzwonnek.

Die Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen (KoWi) wird von der DFG finanziert und unterhält Büros in Bonn und Brüssel.

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