DFG Magazin

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Editorial
Wissenschaft trägt die Gesellschaft

Was erreicht wurde, worauf sich aufbauen lässt: Ein persönlicher Blick auf drei zurückliegende und drei kommende Jahre an der Spitze der DFG
von Prof. Dr.-Ing. Matthias Kleiner
Kürzlich konnte ich an einem besonderen Treffen teilnehmen. Auf Einladung der DFG waren die Sprecherinnen und Sprecher der in der Exzellenzinitiative geförderten Einrichtungen nach Bonn gekommen. Anderthalb Jahre nach dem ersten Treffen dieser Art konnten die Leiterinnen und Leiter der Graduiertenschulen und Exzellenzcluster dieses Mal schon sehr konkret über Fortschritte und Erfolge berichten. Das war faszinierend, zeigte es doch einmal mehr die ungeheure Aufbruchstimmung, die die Exzellenzinitiative in die deutsche Wissenschaft gebracht hat.
Die meisten Sprecher waren in ihren Gedanken freilich schon bei der nächsten Phase der Exzellenzinitiative, die in wenigen Wochen beginnt, und bei den Fortsetzungsanträgen, die sie bald schreiben müssen, wenn sie den Wettbewerb mit neuen Projekten aufnehmen und weiter gefördert werden wollen. Und so wurde ich und wurden auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DFG immer wieder gefragt: „Nach welchen Maßstäben werden wir beurteilt werden? Was entscheidet darüber, ob wir erfolgreich sind und weitermachen dürfen?“
Nun, rechtsverbindliche Auskünfte dazu konnten und wollten wir natürlich nicht geben, ebenso wenig Standardrezepte für das erfolgreiche Verfassen eines exzellenten Fortsetzungsantrages. Unsere Antwort war eine andere, und sie schien die Erwartungen der Wissenschaftler genau zu treffen: „Sie werden gemessen an den Zielen, die Sie sich selbst gesteckt haben.“



















