Wie fördert die DFG Forschung an Stammzellen?
Förderprojekte der DFG im Bereich Stammzellforschung
Gemäß ihrer Satzung berät die DFG Öffentlichkeit und Politik in wissenschaftlichen Fragen. In drei Stellungnahmen von 2006, 2001 und 1999 hat sie auf das sich seit 1998 stürmisch entwickelnde Gebiet der Forschung an menschlichen embryonalen Stammzellen aufmerksam gemacht. Sie finden alle Reden und Stellungnahmen der DFG zur Stammzellförderung in dieser Dokumentation unter „Wie steht die DFG zur Stammzellforschung?“.
Förderungsmöglichkeiten
Die DFG fördert Projekte zur Stammzellforschung im Einzelverfahren (Normalverfahren) sowie im Rahmen koordinierter Verfahren, wie zum Beispiel Schwerpunktprogramme, Forschergruppen und Sonderforschungsbereiche.
Förderung im Normalverfahren
Die Untersuchung von Stammzellen zum Zweck des Verständnisses, aber auch der Therapie hämatologischer Erkrankungen ist seit mehr als 30 Jahren Gegenstand der Forschung in Medizin und Biologie. Über 100 Projekte, die von der DFG im Normalverfahren gefördert werden, befassen sich derzeit mit Forschung an hämatopoetischen Stammzellen. In diesen Projekten werden häufig sowohl adulte humane als auch adulte tierische Zellen als Modellsysteme verwendet. Die Spannbreite der geförderten Projekte reicht von der Analyse zellbiologischer Fragestellungen in Modellorganismen bis zum klinisch-therapeutischen Ansatz.