Ausgezeichnete Forschung
© The Nobel Foundation/Frida Westholm
Am Todestag von Alfred Nobel am 10. Dezember werden auch 2012 bahnbrechende Forschungsleistungen aus den Fächern Chemie, Medizin/Physiologie, Physik und den Wirtschaftswissenschaften prämiert. Die ausgezeichneten Forscherinnen und Forscher haben grundlegende Antworten auf Fragen gefunden, zu denen auch zahlreiche DFG-geförderte Projekte an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen arbeiten. Für dieses Dossier fassen renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Chemie, Medizin, Physik und den Wirtschaftswissenschaften die wegweisenden Erkenntnisse der Nobelpreisträger 2012 zusammen. Hinzu kommen Informationen, welchen Beitrag Deutschland zu den mit dem Nobelpreis gewürdigten Forschungsfragen leistet.
Für ihre Arbeiten im Grenzgebiet von Chemie, Biologie und Medizin haben Brian K. Kobilka und Robert Lefkowitz den Nobelpreis für Chemie erhalten. Warum sind die von den beiden erforschten G-Protein-gekoppelten Rezeptoren so wichtig? Eine Würdigung von Annette Beck-Sickinger.
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Zwei Jahre lang verbrachte der Pharmakologe Roland Seifert Mitte der 1990er-Jahre im Labor von Brian K. Kobilka und arbeitete an der Erforschung der Signalweitergabe durch G-Proteine mit. Erinnerungen an einen Forschungsaufenthalt beim Nobelpreisträger für Chemie 2012.
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Die Frage, ob Entwicklung wirklich ein unumkehrbarer Prozess ist oder ob sich Zellen auf der Straße der Differenzierung auch in entgegengesetzter Richtung bewegen können, trieb die ausgezeichneten John B. Gurdon und Shinya Yamanaka an. Eine Würdigung von Albrecht Müller.
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Die Wirtschaftswissenschaft steht in der Kritik: Sie sei einem falschen Menschenbild verhaftet, zu mathematisch, zu wenig praxisrelevant und zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Axel Ockenfels zeigt in seiner Würdigung der Nobelpreisträger Alvin Roth and Lloyd Shapley, ob das stimmt.
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Lange Zeit galten viele Experimente der Quantenphysik als bloße Gedankenspiele. Inzwischen bestimmen sie mehr und mehr den experimentellen Alltag weltweit. Inwiefern die beiden Physik-Nobelpreisträger 2012, David J. Wineland und Serge Haroche dazu beigetragen, erläutert Wolfgang Ertmer.
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