Geowissenschaften

Fliegen und Forschen für das Klima

Vertreterinnen und Vertreter der Politik und der Konsortialpartner vor dem Forschungsflugzeug
Vertreterinnen und Vertreter der Politik und der Konsortialpartner vor dem Forschungsflugzeug HALO beim Symposium am 14. März 2017 am Standort Oberpfaffenhofen
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Vertreterinnen und Vertreter der Politik und der Konsortialpartner vor dem Forschungsflugzeug
Vertreterinnen und Vertreter der Politik und der Konsortialpartner vor dem Forschungsflugzeug HALO beim Symposium am 14. März 2017 am Standort Oberpfaffenhofen
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DFG-Vizepräsident Prof. Wolfgang Ertmer bei der Veranstaltung
„Mit dem 2016 in Kraft getretenen neuen Konsortialvertrag ist nun eine dauerhaft tragfähige Grundlage für die gemeinschaftliche wissenschaftliche Nutzung von HALO geschaffen, in dem die DFG als anteilsmäßig größter Partner auftritt“, sagte DFG-Vizepräsident Prof. Wolfgang Ertmer im Rahmen der Veranstaltung.
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Die Mitglieder des Konsortiums an Bord von HALO
Im Innern des Flugzeugs ist eigentlich nur Platz für vier Menschen. Für eine effiziente Nutzung der Flugzeit sind normalerweise vor allem Messgeräte an Bord. Für das Symposium wurde für die Mitglieder des Konsortiums etwas mehr Freiraum geschaffen
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Ein Blick in das Cockpit von HALO (v.l.n.r.): Gisela Helbig (Vertreterin des BMBF), Professor Pascale Ehrenfreund (Vorsitzende des DLR) sowie ein DLR-Pilot
Ein Blick in das Cockpit von HALO (v.l.n.r.): Gisela Helbig (Vertreterin des BMBF), Professor Pascale Ehrenfreund (Vorsitzende des DLR) sowie einer der DLR-Piloten, die das Forschungsflugzeug auf seinen Missionen steuern
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HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft) ist ein hochmodernes Flugzeug, das unsere Erdatmosphäre erforschen soll. Seine einzigartige technische Ausstattung eröffnet viele neue Möglichkeiten für die Wissenschaft. Ein wichtiges Ziel: Forscherinnen und Forscher wollen mit den Messergebnissen die Klimaprognosen verbessern. Die DFG fördert das fliegende Labor als Schwerpunktprogramm, für das 2015 die dritte Förderperiode bewilligt wurde. Ein Dossier mit Wissenswertem rund um HALO schreibt die Geschichte des Flugzeugs seit dem ersten Start fort.

Weltweit einzigartig: Start frei für HALO

Nach jahrelangen Vorbereitungen nimmt das Forschungsflugzeug seinen Betrieb auf. Am 20. August 2012 hat es die Bundesforschungsministerin an die Wissenschaft, vertreten durch das DLR, übergeben. [ mehr ]

Was HALO erforschen soll

Strahlung, chemische Prozesse und die Bewegung von Luftmassen in der Atmosphäre gestalten Wetter und Klima auf der Erde. Was genau passiert und wie verschiedene Vorgänge zusammenhängen, soll HALO in zahlreichen Missionen herausfinden. Damit will man die Erdsystemforschung voranbringen und den Klimawandel besser verstehen. [ mehr ]

Dem Klimawandel auf der Spur - die TACTS-Mission

Die erste große Mission von HALO erforscht den Einfluss von Teilchen in der Tropopausenregion auf unser Klima. Professor Andreas Engel erklärt im Interview, worum es dabei geht. [ mehr ]

Bereit, die Früchte zu ernten

Oft ist es fach- und ortsübergreifende Zusammenarbeit, die zu Erkenntnissen führt, die die Wissenschaftslandschaft prägen. Professor Joachim Curtius erklärt im Interview, wie Schwerpunktprogramme der DFG dieses Prinzip umsetzen. [ mehr ]

Der erste Flug der GEOHALO-Mission

 Dr. Mirko Scheinert von der Technischen Universität Dresden ist Principle Investigator (PI) der Mission „Geophysikalische Untersuchung des Mittelmeeres mit dem Forschungsflugzeug HALO (GEOHALO)“. Scheinert berichtet vom ersten Flug am 6. Juni 2012. [ mehr ]

Zusatzinformationen


HALO - Technische Daten

HALO ist 31 Meter lang und hat eine Spannweite von fast 30 Metern.

HALO - Technische Daten

Schmuckbild Hangar
HALO ist 31 Meter lang und hat eine Spannweite von fast 30 Metern.
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Bild von Halo
HALO basiert auf dem Ultra-Long-Range Business Jet G 550 der Firma Gulfstream Aerospace.
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Halo in der Luft
Die Reichweite beträgt 8.000 Kilometer.
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HALO kann etwa drei Tonnen Nutzlast in die Atmosphäre bringen.
HALO kann etwa drei Tonnen Nutzlast in die Atmosphäre bringen.
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In der Kabine
Üblicherweise fliegen fünf bis acht Wissenschaftler mit.
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Blick aus dem Cockpit
Blick aus dem Cockpit
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Halo von der Seite
Zwei Rolls-Royce BR 170 Triebwerke mit zweifachem Schub von 68,4 Kilonewton erreichen Geschwindigkeiten bis 1054 Kilometern pro Stunde.
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Die Förderer

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
  • Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren
  • Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften
  • Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz
  • Freistaat Bayern
  • Forschungszentrum Jülich
  • Karlsruher Institut für Technologie
  • Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)
  • Deutsches GeoForschungsZentrum

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