Höher, schneller, weiter: DFG-Rendel-Preisträger Alexander Gerst

Gerst bei Übungen für den Flug ins All
Gerst bei Übungen für den Flug ins All
© ESA

(Feb. 2014) Alexander Gerst wollte schon früh hoch hinaus. Zunächst widmete sich seine Forschung Vulkanen – dafür erhielt er auch 2007 den Bernd Rendel-Preis der DFG – nun greift er nach den Sternen und fliegt ins All. Als Mitglied der ISS-Crew 40/41 soll er im Mai 2014 für ein halbes Jahr auf der internationalen Raumstation ISS leben und forschen.

Nah dran: Das Foto machte Gerst bei einer Expedition zum Ätna
Nah dran: Das Foto machte Gerst bei einer Expedition zum Ätna
© A. Gerst

Den begehrten Bernd-Rendel-Preis erhielt der mittlerweile promovierte Geophysiker für seine Beiträge zur Voraussage vulkanologischer Aktivitäten. Vulkane interessierten Gerst schon früh – als Forschungsobjekte aber auch als Fotomotive. Von seinen Expeditionen brachte er eindrucksvolle Vulkan-Bilder mit zurück.

Als Astronaut der European Space Agency (ESA) lautet Gersts Mission „Blue Dot“. Der „blaue Planet“ steht im Mittelpunkt. Auf dem Raumflug experimentieren Gerst und die Astronauten Maxim Surajew aus Russland und Greagory Wiseman aus den USA, unterstützt von einem internationalen Team am Boden, zu medizinischen, biologischen und physikalischen Fragestellungen – die Ergebnisse dienen letztlich wieder dem Leben auf der Erde.

Souverän in der Schwerelosigkeit: Alexander Gerst
Souverän in der Schwerelosigkeit: Alexander Gerst
© ESA

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