Viertes Treffen der DFG-Afrika-Initiative

Konferenz in Tansania bringt Infektiologie-Forscherinnen und -Forscher zusammen

Reger Austausch in Daressalam
Reger Austausch in Daressalam
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Nach Berlin, Accra in Ghana und Bad Honnef haben sich die an der Afrika-Initiative der DFG beteiligten Forscherinnen und Forscher zur vierten Konferenz zu „Afrikanisch-Deutschen Kooperationsprojekten in der Infektiologie“ vom 29. Januar bis zum 1. Februar 2014 in Daressalam in Tansania getroffen. Die Initiative wurde 2007 ins Leben gerufen – mit den ersten Bewilligungen in 2009 – und gibt mit den jährlichen Treffen allen Beteiligten die Möglichkeit, über Erfolge und Herausforderungen der Projekte zu berichten und sich auszutauschen. Insgesamt besuchten 118 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 20 afrikanischen Ländern, Deutschland und den Niederlanden die Konferenz.

Im Workshop Projektmanagement
Im Workshop Projektmanagement
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Während der Veranstaltung in Daressalam zeigte sich ein weiteres Mal, dass die Afrika-Initiative die selbst gesetzten Ziele erreicht: Die Förderung der DFG stärkt den wissenschaftlichen Nachwuchs in Afrika und vernetzt die Forschenden innerhalb Afrikas aber auch darüber hinaus. So waren es zumeist die afrikanischen Nachwuchswissenschaftler, die die Projekte präsentierten und Teile der Moderation übernahmen. Beispielhaft für den Erfolg der Initiative ist ein Projekt, das direkt aus einem Zusammentreffen bei einer der vorhergegangenen Konferenzen entstanden ist. Es haben sich außerdem mehrere Konsortien gebildet, die mittlerweile bei der DFG, aber auch bei anderen Förderern gemeinsam Anträge stellen. Die Wirkung der Initiative auf das afrikanische Wissenschaftssystem illustrieren die Karrieren von Forscherinnen und Forscher, die zunächst als Doktoranden gefördert wurden, nun aber in die Fakultäten vor Ort aufgerückt sind.

Welchen Stellenwert die Afrika-Initiative der DFG auch im politischen Raum hat, zeigte sich schon bei der Eröffnung: Sowohl eine Vertreterin der deutschen Botschaft in Tansania als auch der Staatssekretär im tansanischen Gesundheitsministerium, Dr. Stephen Kebwe, richteten das Wort an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Das Panel der abschließenden Podiumsdiskussion beleuchtete am dritten Veranstaltungstag die vielfältigen Problemstellungen der Infektiologie-Forschung in Afrika und zeigte unter anderem auf, dass die Initiative auch eines der acht Millennium Development Goals der Vereinten Nationen unterstützt: Nämlich den Kampf gegen HIV/Aids, Malaria und andere Krankheiten.

Die Podiumsdiskussion
Die Podiumsdiskussion
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Bereits am 28. Januar hatten die Vertreter der DFG Gelegenheit, das Nelson Mandela African Institute of Science and Technology in Arusha auf Einladung des Vice Chancellors Professor Burton Mwamila zu besuchen. Das Institut wurde Ende 2012 eingeweiht und bietet als Forschungs- und Ausbildungseinrichtung eine vorbildliche Doktorandenausbildung in lokal relevanten Feldern an. DieGäste aus Bonn bekamen dort schon vor Beginn der Konferenz einen Einblick in die Gegebenheiten vor Ort und das sehr moderne Ausbildungskonzept. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz der Afrika-Initiative der DFG besuchten am 31. Januar 2014 das Ifakara Health Institute in Bagamoyo, einer Einrichtung, die auf mehr als 50 Jahre unabhängige Gesundheitsforschung zurückblickt.

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© 2010-2018 DFG Aktualisierungsdatum: 17.12.2014Sitemap  |  Impressum  |  Datenschutzerklärung  |  Kontakt  |  RSS Feeds

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